Domaininhaber, Rechnung und Zugang: Wer ist wofür zuständig?
Wer soll deine .at-Domain halten, wer bezahlt und wer ändert DNS? So trennst du Inhaberdaten, Kontozugang und Agenturaufgaben für dein Projekt in Österreich.
Weiterlesen ↗Du arbeitest mit einer Webagentur? Plane Inhaberdaten, Zugang, DNS und Verlängerung deiner .at-Domain, bevor technische Änderungen beginnen.
Kläre zuerst, wer Domaininhaber ist und wer den Zugang zum Domainkonto kontrolliert. Vereinbare danach genau, welche Arbeiten die Agentur übernimmt. Bewahre Zugang und Wiederherstellungsmöglichkeiten sicher auf und prüfe Website sowie E-Mail nach Änderungen.

Eine Agentur kann deine Website betreuen, ohne selbst Inhaberin der Domain zu sein. Prüfe im Domainkonto, welche Person oder Organisation als Inhaber eingetragen ist. Bei Organisationen ist die rechtlich zutreffende Bezeichnung wichtig. nic.at unterscheidet Domaininhaber und technischen Kontakt; die technische Betreuung allein macht jemanden nicht zum Inhaber. Falls Angaben falsch sind oder du den Eintrag nicht einordnen kannst, kontaktiere uns über dein Konto, bevor du Änderungen veranlasst. Halte außerdem fest, wer Entscheidungen über eine Verlängerung oder einen Anbieterwechsel treffen darf.
Domaininhaber, Rechnung und technischen Zugang unterscheidenEine .at-Domain ist nicht automatisch eine Website oder ein E-Mail-Postfach. Oft liegen Domainkonto, Website und E-Mail bei unterschiedlichen Diensten. Notiere für jeden Dienst, wo er verwaltet wird, wer dafür zuständig ist und an welche Adresse wichtige Benachrichtigungen gehen. Schreibe keine Passwörter in diese Übersicht. Prüfe insbesondere, ob du das Postfach für die Kontowiederherstellung unabhängig von der Agentur öffnen kannst. Fällt dieses Postfach aus, können notwendige Bestätigungen oder Rücksetzlinks unerreichbar sein. Bei atdomain.at verkaufen wir derzeit weder Hosting noch E-Mail-Postfächer.
Prüfe, welche Zugangsmöglichkeiten der jeweilige Dienst tatsächlich anbietet. Falls ein Dienst eigene Benutzer mit passenden Berechtigungen unterstützt, vereinbare einen persönlichen Zugang für die ausführende Person. Nicht jeder Dienst bietet getrennte Zugänge an; erkundige dich nach den verfügbaren Möglichkeiten. Übermittle niemals Passwörter, Auth-Codes oder Kartendaten in einem Supportticket oder einer gewöhnlichen E-Mail. Wenn für eine Arbeit ein bestehender Zugang erforderlich scheint, besprich zuerst einen sicheren Weg und den genauen Umfang. Verwende für jedes Konto ein eigenes starkes Passwort und aktiviere zusätzliche Anmeldungssicherheit, wo der betreffende Dienst sie anbietet. Der Domaininhaber sollte den eigenen Zugriff behalten.

Vor einer Umstellung halte fest, welche Nameserver aktiv sind und welche DNS-Einträge derzeit genutzt werden. Dazu können Website-, Mail- und Verifizierungseinträge gehören. Sichere die Angaben an einem geschützten Ort und notiere den Zeitpunkt. Lass dir von der Agentur erklären, welche Einträge geändert werden sollen und warum. Ein Nameserverwechsel kann die ganze Zone betreffen; selbst eine funktionierende Website beweist nicht, dass E-Mail noch funktioniert. Bei unseren Standard-Nameservern kannst du DNS im Konto verwalten; eigene Nameserver sind ebenfalls möglich. Ändere Einträge nicht auf Verdacht und dokumentiere keine vertraulichen Bestätigungscodes öffentlich.
DNS-Zone vor Änderungen sichernAktive Nameserver prüfenVereinbare vor Beginn, welche Änderungen erlaubt sind, welches Ergebnis erwartet wird und wer sie prüft. Beispiel: Die Agentur verbindet eine bestehende Website mit www; die Kontaktadresse für das Domainkonto und die Entscheidung über die Verlängerung bleiben beim Inhaber. Nenne eine erreichbare Kontaktperson für Rückfragen und eine Rückfallebene, wenn etwas schiefgeht. Nach dem Auftrag bitte um eine Liste tatsächlich geänderter Einstellungen und eine Dokumentation der beteiligten Dienste. Prüfe danach selbst, ob du dein Konto öffnen kannst, die hinterlegte Kontaktadresse erreichbar ist und die vereinbarten Zugänge noch angemessen sind.

Öffne nach einer technischen Änderung die tatsächlichen Website-Adressen und kontrolliere ein gültiges HTTPS-Zertifikat. Prüfe getrennt, ob bestehende E-Mail-Adressen Nachrichten senden und empfangen können. Änderungen können durch DNS-Zwischenspeicher zeitversetzt sichtbar sein. Notiere, wann und wo getestet wurde, und melde Abweichungen. Plane die Domainverlängerung unabhängig vom Ende des Agenturauftrags. Eine reguläre neue .at-Domain kostet bei uns 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr; die Verlängerung 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. Für neue reguläre .at-Domains gibt es drei Jahre für 39 € Gesamtpreis inklusive Registrierung und zwei jährlicher Verlängerungen. Das spart bei unveränderten heutigen Preisen 5,97 € gegenüber 44,97 € bei jährlicher Zahlung. Transfers und bestehende Verlängerungen sind ausgeschlossen. Nach dem enthaltenen Zeitraum muss die Verlängerung rechtzeitig zum dann angebotenen Preis organisiert werden; es gibt keine automatische Kartenbelastung.
Die Domainverlängerung rechtzeitig planenAktuelle Gesamtpreise ansehenHalte die Übersicht aktuell, wenn eine Kontaktperson, ein Dienst oder eine Zuständigkeit wechselt. Eine gute Übergabe ermöglicht dem Inhaber, auch nach Projektende die notwendigen Entscheidungen zu treffen.

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