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Website & Fehlersuche

Startseite geht, Unterseite zeigt 404: So prüfst du den Link

Deine .at-Startseite funktioniert, aber ein Link aus einer E-Mail oder einem QR-Code zeigt 404? Prüfe die konkrete Seitenadresse und die Veröffentlichung, bevor du DNS oder die Domain änderst.

Das Wichtigste vorab

Beginne mit zwei getrennten Tests: Öffne die erwartete Startseite und danach den vollständigen fehlerhaften Link. Wenn nur die Unterseite scheitert, prüfe beim Website-Dienst den veröffentlichten Seitenpfad, alte Links und ein mögliches Ersatzziel. Eine zusätzliche Domainregistrierung behebt keinen fehlenden Seitenpfad. Sichere die genaue Meldung und ändere keine Nameserver auf Verdacht.

Blaues Browserfenster mit Haus und Häkchen über zwei Seitenkarten, eine davon unter einer Lupe
Eine erreichbare Startseite und ein defekter Unterseiten-Link sind zwei unterschiedliche Beobachtungen. Prüfe beide Adressen getrennt.

1. Grenze den Fehler mit zwei Adressen ein

Stell dir eine österreichische Keramikwerkstatt vor: Die Startseite zeigt das aktuelle Angebot, doch der Link zu einem früheren Kurs aus einer E-Mail endet bei einer Fehlerseite. Notiere zuerst die funktionierende Startadresse und kopiere den betroffenen Link direkt aus der Nachricht. Suche ihn nicht nur neu über eine Suchmaschine, denn damit würdest du möglicherweise eine andere Adresse testen. Kontrolliere außerdem, ob die Startseite tatsächlich zum erwarteten Projekt gehört. Ein fremder Standardauftritt oder eine Warnung zum Zertifikat ist ein anderer Ausgangspunkt als eine korrekt angezeigte eigene Website.

Domainname und vollständige Seitenadresse unterscheiden

2. Lies die Meldung, statt nur auf das Design zu achten

HTTP 404 bedeutet laut Standard, dass der Server für das angefragte Ziel keine aktuelle Darstellung gefunden hat oder deren Existenz nicht offenlegen will. Der Code allein sagt nicht, ob der Zustand vorübergehend oder dauerhaft ist. Eine gestaltete Fehlerseite kann genauso dazugehören wie eine schlichte Meldung. Halte den sichtbaren Text fest. Zeigt die Seite stattdessen eine Zugangsprüfung, einen Verbindungsfehler oder eine Zertifikatswarnung, sammle diese Meldung getrennt. Behaupte im Supportbericht nicht automatisch einen Domainausfall, wenn du bisher nur einen einzelnen Link geprüft hast.

2. Lies die Meldung, statt nur auf das Design zu achten
BeobachtungNächster sinnvoller Vergleich
Eigene Startseite richtig, ein alter Link fehlerhaftDen alten Pfad mit der veröffentlichten Unterseite vergleichen
Der Link öffnet ein unerwartetes ProjektHostname und Zuordnung beim Website-Dienst prüfen
Es erscheint eine andere FehlermeldungDie genaue Meldung statt der vermuteten Ursache festhalten

3. Vergleiche den vollständigen Link mit einem funktionierenden Ziel

Öffne die gewünschte Seite über das sichtbare Menü der Website, falls sie dort noch vorhanden ist. Kopiere anschließend diese funktionierende Adresse und vergleiche sie mit dem alten Link. Achte auf Schreibweise, Bindestriche, Sprachordner und zusätzliche Pfadteile. Aus /kurse/fruehling kann bei einer Überarbeitung beispielsweise /workshops geworden sein. Ob zwei Schreibweisen gleich behandelt werden, bestimmt die Website. Prüfe auch, ob beim Kopieren ein Satzzeichen oder Zeilenumbruch in den Link geraten ist. Ändere für diesen Vergleich keine DNS-Einträge: Du untersuchst zunächst zwei konkrete Webadressen.

Lupe über zwei abstrakten Adressleisten mit unterschiedlich angeordnetem letztem Segment
Vergleiche den kopierten fehlerhaften Link mit dem funktionierenden Ziel. Auch ein einzelner veränderter Pfadteil kann entscheidend sein.

4. Prüfe Veröffentlichung und Seitenpfad beim Website-Dienst

Wenn du die Website selbst verwaltest, suche die betroffene Seite im Editor und in der öffentlichen Navigation. Kläre, ob sie nur als Entwurf vorliegt, umbenannt, verschoben oder bewusst entfernt wurde. Die Vorschau im eigenen Konto ersetzt nicht den Test der öffentlichen Adresse. Bei einer betreuten Website schickst du diese Frage an die zuständige Agentur oder den Hostingdienst. Bitte um das aktuell veröffentlichte Ziel und eine Erklärung für den alten Pfad. Lösche nicht vorsorglich die Domainverbindung und veröffentliche nicht die gesamte Website neu, ohne den Umfang der Änderung zu kennen.

Bei einem Website-Wechsel alte Seitenadressen mitplanen

5. Wähle die Reparatur passend zum tatsächlichen Inhalt

Ein falsch kopierter Link wird dort korrigiert, wo er veröffentlicht wurde. Fehlt eine weiterhin benötigte Seite, entscheidet die Website-Verantwortung über deren Wiederherstellung. Gibt es ein inhaltlich passendes neues Ziel, frage nach einer gezielten Weiterleitung vom alten Pfad. Eine pauschale Umleitung aller unbekannten Adressen zur Startseite beantwortet die ursprüngliche Frage oft nicht. Lege eine kleine Liste mit alter Adresse, passendem Ziel und zuständiger Person an. Die W3C-Empfehlung zu stabilen Webadressen ist ein guter Planungsgrundsatz: Schon geteilte Adressen sollten bei einer Neuorganisation bewusst weiter betreut werden.

Weiterleitung und DNS-Verbindung auseinanderhaltenBereits gedruckte QR-Code-Adressen berücksichtigen

6. Schicke einen Fehlerbericht, mit dem jemand arbeiten kann

Ein hilfreicher Bericht enthält die öffentliche fehlerhafte Adresse, eine funktionierende Vergleichsadresse, die sichtbare Meldung und den Zeitpunkt deiner Beobachtung. Ergänze, ob du den Fehler über einen Menüpunkt, eine E-Mail oder eine Drucksorte gefunden hast. Ein Bildschirmfoto kann die Beschreibung ergänzen. Teile keine Passwörter, Zahlungsdaten oder vertraulichen Zugangslinks. Wenn ein Link einen privaten Zugriffscode enthält, kläre einen sicheren Weg zur Prüfung. Support bei uns kann im angefragten Umfang helfen, soweit wir tatsächlich Zugriff haben. Inhalte und Seitenpfade beim externen Website-Dienst bearbeitet die dort zuständige Stelle.

  • Welche vollständige öffentliche Adresse scheitert?
  • Welche Adresse desselben Projekts funktioniert?
  • Welche Meldung erschien wann?
  • Wer kann die betroffene Website bearbeiten?

7. Prüfe nach der Korrektur den ursprünglichen Einstieg

Teste nach der Rückmeldung genau den alten Link erneut. Eine funktionierende neue Zielseite allein beweist noch nicht, dass der bisherige Einstieg repariert ist. Öffne zusätzlich die Navigation am Computer und am Handy und kontrolliere den erwarteten Inhalt. Bei einem gedruckten QR-Code prüfst du auch das vorhandene Druckexemplar. Aktualisiere Links, die du selbst verwaltest, und bewahre die Zuordnung für spätere Änderungen auf. Ein Privatfenster umgeht nicht zwangsläufig alle zwischengespeicherten Antworten. Wenn Ergebnisse abweichen, notiere Gerät, Zeitpunkt und Adresse, statt wiederholt andere DNS-Werte einzutragen.

Laptop und Smartphone mit gleicher Beispielseite neben Checkliste, Uhr und einer Mappe mit Link- und Bildschirmkarten
Ein konkreter Fehlerbericht und ein erneuter Test der alten Adresse helfen mehr als ein pauschaler Hinweis auf eine nicht funktionierende Domain.

8. Trenne Domainkosten von der Reparatur einer Website

Für eine reguläre neue .at-Domain berechnen wir aktuell 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr und 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr, geprüft am 2. November 2026. Ein erstes Jahr und eine spätere jährliche Verlängerung ergeben bei unveränderten Preisen zusammen 28,98 €. Hosting, Website-Erstellung und E-Mail-Postfächer sind zusätzliche Leistungen anderer Dienste. Eine bereits registrierte Domain musst du wegen eines defekten Unterseiten-Links nicht nochmals kaufen. Soll ein neues Projekt einen neuen Namen bekommen, suche diesen getrennt und plane seine laufenden Kosten. Eine neue Adresse ist keine automatische Lösung für die bisherige Website.

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