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DNS

A, AAAA, CNAME, MX und TXT einfach erklärt

DNS verbindet deinen Domainnamen mit Website, E-Mail und anderen Diensten. Jeder Eintrag hat eine eigene Aufgabe.

Das Wichtigste vorab

A und AAAA verbinden Namen mit IP-Adressen, CNAME verweist auf einen anderen Namen, MX lenkt E-Mail-Empfang und TXT enthält Prüfwerte. Ändere die Einträge dort, wo die aktiven Nameserver deiner Domain verwaltet werden.

A und AAAA: die Adresse deiner Website

Ein A-Eintrag verbindet einen Hostnamen mit einer IPv4-Adresse. AAAA erfüllt dieselbe Aufgabe für IPv6. Die Zieladresse bekommst du von deinem Hostinganbieter. Verwende für die Hauptdomain je nach Oberfläche @ oder ein leeres Host-Feld. Ein A-Eintrag für die Hauptdomain erstellt nicht automatisch einen passenden Eintrag für www. Die folgenden Werte sind ausschließlich Dokumentationsbeispiele. Übernimm für deine Domain die tatsächlichen Angaben deines Website-Dienstes.

A und AAAA: die Adresse deiner Website
TypHostBeispielwert
A@192.0.2.10
AAAA@2001:db8::10
CNAMEwwwwebsite.example.net

CNAME: ein Name verweist auf einen Namen

Ein CNAME-Eintrag ist ein Alias auf einen anderen Hostnamen. Viele Website-Dienste verlangen zum Beispiel einen CNAME für www. Trage dabei einen Hostnamen ein, keine URL mit https:// und keinen Pfad. Ein CNAME darf am selben Namen nicht neben anderen üblichen Eintragstypen stehen. Für die Hauptdomain gelten zusätzliche Einschränkungen.

MX und TXT: E-Mail und Nachweise

MX bestimmt, welche Server E-Mails für deine Domain annehmen. Die Priorität ordnet mehrere Mailserver; kleinere Zahlen haben Vorrang. TXT speichert Textwerte und wird unter anderem für Dienstverifizierung, SPF und DKIM genutzt. Kopiere Werte genau nach der Anleitung deines E-Mail-Anbieters. Ein DNS-Eintrag erstellt selbst kein Postfach.

Eigene E-Mail-Adresse Schritt für Schritt ↗

TTL und die richtige DNS-Zone

Die TTL gibt an, wie lange ein DNS-Ergebnis zwischengespeichert werden darf. Änderungen werden deshalb nicht überall gleichzeitig sichtbar. Wenn du externe Nameserver verwendest, bearbeitest du die Einträge beim externen DNS-Anbieter. Änderungen in der DNS-Zone in deinem Kundenkonto wirken nur, wenn die Domain tatsächlich diese Nameserver nutzt.

Eine Idee braucht eine Adresse.

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