atdomain
atdomain.at / Domain-Ratgeber / E-Mail & DNS
E-Mail & DNS

Eigene E-Mail-Adresse mit .at-Domain einrichten

Eine Adresse wie office@deinname.at braucht Domain und Maildienst. Hier siehst du, welche Aufgaben Postfach, MX, SPF, DKIM und DMARC übernehmen.

Das Wichtigste vorab

Registriere die Domain, wähle einen separaten Maildienst und erstelle dort dein Postfach. Danach trägst du dessen DNS-Werte in der aktiven DNS-Zone ein. atdomain.at bietet Domain- und DNS-Verwaltung, aber keine E-Mail-Postfächer.

1. Domain und ein bereits erreichbares Kontaktpostfach

Deine eigene Domain kann unabhängig von einer Website für E-Mail genutzt werden. Überlege, welche Adresse du kommunizieren möchtest: eine persönliche Adresse, office@ oder eine eigene Adresse für Support. Für dein Domain-Kundenkonto solltest du zunächst ein bereits funktionierendes, unabhängiges Postfach verwenden. Damit bleibst du erreichbar, wenn die neue Domain noch nicht eingerichtet ist oder später ein Problem mit deren E-Mail-Dienst auftritt. Gib ein Postfach niemals als aktiv aus, bevor du es getestet hast.

2. Maildienst wählen und Postfach anlegen

Wähle einen Maildienst, der eigene Domains unterstützt und zu den benötigten Postfächern, Speichergrößen und Geräten passt. Achte darauf, ob ein Eintrag nur eine Weiterleitungsadresse oder ein vollwertiges Postfach mit eigenem Versand ist. Ein vorhandenes persönliches Konto beim Maildienst unterstützt nicht automatisch eine eigene Domain. Erstelle dort die vorgesehenen Adressen und sichere den Zugang. Die Gebühren dieses Dienstes sind unabhängig von deiner Domainregistrierung.

3. Die Einträge in der aktiven DNS-Zone setzen

Der Maildienst stellt die benötigten DNS-Werte bereit. Nutzt deine Domain die Standardnameserver von atdomain.at, bearbeitest du die Einträge im Kundenkonto. Bei eigenen Nameservern ist die DNS-Zone des gewählten DNS-Dienstes zuständig. Kopiere Namen, Ziele und Prioritäten genau. Verändere bestehende Website-Einträge nicht ohne Grund. Wenn du einen vorhandenen Maildienst wechselst, sichere die bisherigen Werte und bereite die neuen Postfächer vor, bevor du MX-Einträge austauschst.

A, CNAME, MX und TXT im Detail ↗

4. Empfang und Absenderprüfung unterscheiden

MX-Einträge bestimmen den Empfangsweg. SPF beschreibt erlaubte Versandquellen. DKIM nutzt eine Signatur, deren Prüfung mit den veröffentlichten DNS-Angaben möglich ist. DMARC ergänzt Regeln und Auswertungen für die Absenderprüfung. Diese Einträge ersetzen das Postfach nicht und sind keine Garantie, dass jede Nachricht im Posteingang landet. Verwende die Anleitung deines Maildienstes, statt beliebige Beispiele zu kopieren. Wenn mehrere Dienste Nachrichten unter deiner Domain senden, müssen sie gemeinsam berücksichtigt werden.

5. Nach der Umstellung in beide Richtungen testen

Sende eine Nachricht von einem unabhängigen Postfach an deine neue Adresse und antworte darauf. Prüfe anschließend einen zweiten externen Dienst, deinen Spamordner und gegebenenfalls die Prüfhinweise in den Nachrichtenkopfzeilen. Ein Test nur innerhalb desselben Maildienstes reicht nicht aus. DNS-Caches können während der Umstellung noch alte MX-Ziele liefern. Behalte bei einem Wechsel den bisherigen Mailzugang vorübergehend verfügbar und kontrolliere, ob Nachrichten noch dort eintreffen.

Eine Idee braucht eine Adresse.

.at-Domain suchen ↗