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DNS & Verbindung

Was ist eine Subdomain? .at-Adressen sinnvoll erweitern

www, shop oder hilfe: Erfahre, was Subdomains sind, welche Kosten entstehen und wie du zusätzliche Adressen unter deiner .at-Domain sicher einrichtest.

Das Wichtigste vorab

Eine Subdomain ist ein untergeordneter Name innerhalb einer Domain, etwa shop unter deiner eigenen .at-Adresse. Dafür kaufst du keine zweite .at-Domain. Für eine erreichbare Website brauchst du aber passende DNS-Einträge und eine Einrichtung beim Website-Dienst. Hier findest du einen einfachen Ablauf für dein österreichisches Projekt.

Eine .at-Tafel verzweigt zu Symbolen für Website, Shop und Hilfe
Eine registrierte Domain kann mehrere benannte Bereiche tragen. Welche Inhalte dahinter erreichbar sind, legst du mit DNS und dem jeweiligen Dienst fest.

Domain, Subdomain oder Unterseite?

Die registrierte .at-Domain ist deine gemeinsame Basis. Ein zusätzlicher Name davor, durch einen Punkt getrennt, bildet eine Subdomain. www ist ein bekanntes Beispiel; shop oder hilfe können andere Aufgaben übernehmen. Eine Unterseite steht dagegen nach dem Schrägstrich in der Webadresse, etwa /kontakt. Sie gehört zur Struktur deiner Website und wird nicht als eigener DNS-Name angelegt. Frage vor der Einrichtung zuerst deinen Website-Dienst, ob du überhaupt eine zusätzliche Adresse brauchst. Für einen einzelnen Kontaktbereich reicht häufig eine normale Unterseite. Eine Subdomain ist praktisch, wenn ein eigener Dienst eine getrennte Adresse benötigt.

Domain, Subdomain oder Unterseite?
VarianteWo wird sie eingerichtet?Typischer Zweck
Registrierte .at-DomainDomainkonto und DNSGemeinsame Hauptadresse
Subdomain shopDNS und Shop-DienstShop auf eigener Adresse
Unterseite /kontaktWebsite-EditorKontaktseite innerhalb der Website

Wann passt eine zusätzliche Adresse zu deinem Projekt?

Stell dir einen österreichischen Handwerksbetrieb vor: Die Hauptwebsite zeigt Leistungen, während ein separater Termin-Dienst Buchungen abwickelt. Eine Subdomain wie termine kann dafür eine verständliche Adresse bieten, sofern der Dienst eigene Domains unterstützt. Für einen Verein könnte hilfe einen tatsächlich eigenständigen Mitgliederbereich bezeichnen. Lege solche Bereiche nach Bedarf an und halte die Namen kurz. Eine zusätzliche Adresse schafft von selbst weder Inhalte noch bessere Suchpositionen. Bevor du Bereiche trennst, notiere ihren Zweck, die zuständige Person und den verwendeten Dienst. Das hilft besonders dann, wenn später eine Agentur oder ein neues Vorstandsmitglied die Betreuung übernimmt.

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Was kostet eine Subdomain unter einer .at-Domain?

Bei atdomain.at kostet eine neue Standard-.at-Domain derzeit 12,99 € Gesamtpreis für das erste Jahr. Die Verlängerung kostet 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. Eine Subdomain ist keine zusätzliche .at-Registrierung: Für das Anlegen ihrer DNS-Einträge in der enthaltenen DNS-Verwaltung fällt bei uns keine zweite Domain-Registrierungsgebühr an. Plane trotzdem die Kosten des angeschlossenen Website-, Shop- oder Termin-Dienstes separat. Dessen Tarif kann eigene Domainverbindungen begrenzen oder berechnen. Wir verkaufen derzeit keine Hostingpakete oder E-Mail-Postfächer. Wenn du stattdessen einen anderen eigenständigen .at-Namen kaufst, ist das eine eigene Registrierung mit eigener Verlängerung. Behalte deshalb die Hauptdomain und ihre Fälligkeit im Blick.

.at-Domain mit aktuellen Gesamtpreisen ansehen ↗Registrierung und Verlängerung im Detail kalkulieren ↗

So bereitest du die Einrichtung vor

Starte beim Dienst, den die neue Adresse öffnen soll. Füge dort die gewünschte Subdomain hinzu und lies die angezeigten Verbindungsangaben. Notiere den vollständigen Namen, den DNS-Typ und den Zielwert. Sichere anschließend deine bestehenden DNS-Einträge, bevor du etwas änderst. In deinem atdomain.at-Konto verwaltest du die Einträge einer Domain, die unsere Standard-Nameserver verwendet. Bei eigenen Nameservern bearbeitest du die aktive DNS-Zone an der dafür zuständigen Stelle. Für eine einzelne Subdomain ist normalerweise kein Wechsel aller Nameserver erforderlich. Ändere nicht vorsorglich die gesamte Domain-Konfiguration, nur weil ein zusätzlicher Bereich entstehen soll.

  • Zweck und kurze Bezeichnung der Subdomain festlegen.
  • Unterstützung für eigene Domainnamen im gewählten Dienst prüfen.
  • Verbindungswerte aus diesem Dienst übernehmen, keine Beispielwerte kopieren.
  • Bestehende Einträge und zuständige Kontaktperson dokumentieren.
DNS-Einträge und ihre Aufgaben verstehen ↗Was sich bei einem Nameserverwechsel ändert ↗
Blaue DNS-Verbindung neben einem Website-Modell mit Schlüssel und Checkliste
Die DNS-Verbindung und die Freischaltung beim Website-Dienst sind getrennte Schritte. Erst zusammen machen sie deine neue Adresse nutzbar.

DNS-Eintrag setzen und Website freischalten

Je nach Dienst brauchst du etwa einen A-Eintrag für eine IPv4-Adresse, einen AAAA-Eintrag für IPv6 oder einen CNAME-Eintrag auf einen anderen Namen. Verwende genau die vorgegebenen Werte. Ein CNAME-Ziel ist ein Hostname und keine vollständige Webadresse mit https oder einem Seitenpfad. Prüfe im Formular, ob das Host-Feld nur den Zusatz wie shop oder den vollständigen Namen erwartet; vermeide eine doppelt angehängte Hauptdomain. Ein CNAME darf am selben Namen nicht mit gewöhnlichen A-, AAAA- oder MX-Einträgen kombiniert werden. Schalte die Adresse außerdem im Website-Dienst frei. Ein richtiger DNS-Eintrag allein erstellt noch keine Website und richtet keine Seitenweiterleitung ein.

HTTPS, Hauptwebsite und E-Mail getrennt testen

Rufe die vollständige neue Adresse nach der Einrichtung im Browser auf und prüfe, ob der richtige Inhalt erscheint. Teste HTTPS für genau diesen Namen; ein funktionierendes Zertifikat der Hauptadresse ist kein ausreichender Nachweis für die Subdomain. DNS-Zwischenspeicher können vorherige Antworten noch eine Zeit lang liefern. Halte dich an die Wartehinweise deines Dienstes und ändere funktionierende Werte nicht laufend hin und her. Kontrolliere zusätzlich deine bestehende Hauptwebsite und den Empfang einer normalen E-Mail. Für eine Shop-Subdomain musst du üblicherweise keine bestehenden MX-Einträge der Hauptdomain löschen. Der Teil vor dem @ einer E-Mail-Adresse ist außerdem keine Website-Subdomain.

  • Neue Adresse: richtiger Inhalt statt einer Fehler- oder Einrichtungsseite?
  • HTTPS: keine Zertifikatswarnung für den vollständigen Namen?
  • Hauptwebsite und bestehende E-Mail weiterhin nutzbar?
  • Konfiguration, Zweck und Zuständigkeit für spätere Änderungen notiert?
Laptop mit Häkchen neben Briefumschlag, Schloss und einer leeren Checkliste
Prüfe die neue Website-Adresse, HTTPS und bestehende E-Mail getrennt. So fällt auf, welcher Teil funktioniert und wo noch eine Einstellung fehlt.

Häufige Fragen vor dem Start

Muss ich www zusätzlich kaufen? Nein, www unter deiner bestehenden Domain ist keine zweite .at-Registrierung. Werden alle neuen Namen automatisch erreichbar? Verlass dich nicht darauf: Plane für jeden verwendeten Namen die passende Verbindung und Freischaltung. Kann eine Subdomain zu einem anderen Website-Dienst führen? Ja, wenn der Dienst diese Verbindung unterstützt und du seine Angaben korrekt einrichtest. Kann ich die Subdomain später entfernen? Dokumentiere zuerst Verweise, Lesezeichen und laufende Dienste. Entferne eine nicht mehr genutzte Verbindung zeitnah, statt sie dauerhaft auf ein aufgegebenes Ziel zeigen zu lassen. Wenn deine Hauptdomain noch fehlt, beginne mit der Namenssuche und plane zusätzliche Bereiche erst danach.

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