atdomain
atdomain.at / Domain-Ratgeber / E-Mail & DNS
E-Mail & DNS

Website geht, E-Mail nicht? So prüfst du deine .at-Domain

Deine .at-Website ist erreichbar, aber E-Mails fehlen? Grenze Postfach, Empfang, Versand und aktive DNS-Zone gezielt ein, besonders nach einer Website-Umstellung.

Das Wichtigste vorab

Prüfe zuerst, ob nur Empfang, nur Versand oder bereits der Postfachzugang betroffen ist. Vergleiche dann die Mail-Vorgaben mit der tatsächlich aktiven DNS-Zone. Eine funktionierende Website bestätigt nicht die Mail-Einrichtung. Ändere jeweils nur einen nachvollziehbaren Punkt und bewahre die bisherigen Werte auf.

Blaues Browsermodell mit Häkchen und separater Briefumschlag an einem verzweigten Weg
Eine erreichbare Website bestätigt die Verbindung zum Webdienst. Der Empfang und Versand von E-Mails müssen getrennt geprüft werden.

1. Beschreibe den Fehler genauer als „E-Mail geht nicht“

Öffnet sich dein Webauftritt, während Nachrichten ausbleiben, ist die Domain nicht automatisch insgesamt defekt. Website und Mail sind getrennte Dienste. Notiere zunächst die vollständige betroffene Adresse und wann das Problem begonnen hat. Betrifft es alle Postfächer oder nur eines? Erhält die absendende Person einen Rückläufer oder fehlt die Nachricht ohne sichtbare Meldung? Prüfe auch die Schreibweise hinter dem @: Eine Website mit www bedeutet nicht, dass deine Mailadresse ebenfalls www enthalten muss. Diese wenigen Angaben verhindern, dass du funktionierende Website-Einträge auf Verdacht veränderst.

1. Beschreibe den Fehler genauer als „E-Mail geht nicht“
BeobachtungErster sinnvoller Check
Webmail funktioniert, die Mail-App nichtKontoeinrichtung und Verbindung in der App beim Maildienst prüfen.
Versand geht, neue Nachrichten kommen nicht anEmpfangsweg, Zielpostfach und aktive MX-Einträge vergleichen.
Empfang geht, Versand scheitertVersandfreigabe, genaue Fehlermeldung und Absenderprüfung ansehen.
Domain und E-Mail-Einrichtung unterscheiden

2. Prüfe das Postfach, bevor du DNS änderst

Melde dich über den bekannten Webmail-Zugang deines Maildienstes an. Verwende dafür eine gespeicherte oder selbst aufgerufene Adresse, keinen verdächtigen Link aus einer angeblichen Fehlermeldung. Ist das Postfach eingerichtet, aktiv und mit ausreichend Speicher verfügbar? Kontrolliere Regeln, Weiterleitungen, Papierkorb und Spamordner. Funktioniert Webmail, aber eine einzelne App nicht, prüfe deren Einstellungen mit der Anleitung des Maildienstes. Eine DNS-Änderung repariert kein falsches App-Passwort. Lege auch nicht vorschnell ein gleichnamiges neues Postfach an: Beim bisherigen Dienst können noch wichtige Nachrichten liegen. Sichere bestehende Zugänge, bevor du einen Wechsel vorbereitest.

Hilfe zum Verbinden eines Maildienstes

3. Nach einer Website-Umstellung: Welche Zone ist aktiv?

Wurde kurz zuvor die Website verbunden oder ein Nameserverwechsel durchgeführt, vergleiche zuerst die aktuelle Zuständigkeit mit deiner Bestandsaufnahme. Bei eigenen Nameservern bearbeitest du die Zone dort; bei unseren Standard-Nameservern verwendest du die DNS-Verwaltung im atdomain.at-Konto. Ein korrekt gespeicherter Eintrag in einer nicht aktiven Zone hilft dem öffentlichen Empfang nicht. Vergleiche frühere MX- und zugehörige Mail-Einträge mit den Vorgaben des weiterhin genutzten Maildienstes. Lösche nicht die ganze Zone und kopiere nicht wahllos Werte aus mehreren Anleitungen zusammen. Halte fest, was geändert wurde, damit du jeden Schritt zurückverfolgen kannst.

  • Aktive Nameserver mit der bearbeiteten Zone vergleichen.
  • Vorherige Werte und Änderungszeitpunkt notieren.
  • Funktionierende Website-Einträge unverändert lassen.
Nameserverwechsel sauber vorbereitenA-Record und CNAME für die Website unterscheiden
Liste mit abstrakten DNS-Zeilen neben einer Briefumschlagkachel, einem Browsermodell und einem Stift
Nach einer Website-Umstellung vergleiche die aktive DNS-Zone mit deinen bisherigen Mail-Einträgen. Eine neue Webverbindung ersetzt keine Mail-Konfiguration.

4. Vergleiche MX-Name, Ziel und Priorität einzeln

Für den Mail-Empfang werden zunächst MX-Einträge der Empfängerdomain gesucht; kleinere Prioritätszahlen werden bevorzugt. Übernimm Namen, Ziel und Priorität genau vom Maildienst. Das MX-Ziel ist ein Hostname, keine Webadresse oder Seiten-URL, und darf kein CNAME-Alias sein. Ein fehlender MX beweist nicht allein, dass kein Empfang möglich ist: SMTP kennt einen Rückfall auf die Domainadresse. Das ist aber keine verlässliche Ersatzkonfiguration für deinen Maildienst. Ein einzelner Null-MX mit Priorität 0 und Ziel Punkt erklärt dagegen ausdrücklich, dass die Domain keine E-Mails annimmt. Ändere einen solchen Eintrag nur anhand der tatsächlichen Einrichtungsvorgaben.

DNS-Einträge im Konto prüfen

5. Bei Versandproblemen nicht nur auf MX schauen

Wenn du Nachrichten empfängst, aber nicht erfolgreich versendest, kläre zunächst, ob der Maildienst den Versand für dein Postfach und Gerät erlaubt. Vergleiche anschließend die vorgegebenen SPF- und DKIM-Einträge sowie die DMARC-Konfiguration. SPF prüft erlaubte Versandquellen, DKIM die Signatur anhand veröffentlichter Angaben und DMARC den passenden Absenderabgleich. Mehrere konkurrierende SPF-Regeln am selben Namen sind keine Lösung. Deaktiviere Schutzregeln nicht pauschal, um einen Test grün zu bekommen. Binde alle tatsächlich verwendeten Versanddienste nach deren Anleitung ein. Ein Website-Kontaktformular kann einen anderen Versandweg nutzen als dein normales Postfach; prüfe diese Fälle getrennt.

6. Sichere den Fehlerhinweis statt ganzer Nachrichten

Notiere den Zeitpunkt, den betroffenen Empfängerbereich und den genauen technischen Fehler. SMTP-Antworten mit 4 am Anfang beschreiben vorübergehende, mit 5 am Anfang dauerhafte Ablehnungen der jeweiligen Anfrage; der zusätzliche Text hilft bei der Einordnung. Daraus folgt noch keine eindeutige Ursache für deinen Fall. Sende nicht ständig dieselbe Nachricht erneut und ändere nicht nach jedem Versuch weitere DNS-Werte. Entferne aus einem Supportauszug private Inhalte, Zugangsdaten und unnötige Adressen anderer Personen. Behalte ausreichend technische Angaben, damit der zuständige Maildienst den Vorgang in seinen Protokollen finden kann.

Lupe über einem Briefumschlag auf Papier, daneben eine Checkliste, eine gelbe Uhr und ein geschlossenes Notebook
Notiere Zeitpunkt, betroffene Richtung und eine bereinigte Fehlermeldung. Diese Angaben helfen bei der Suche, ohne private Nachrichteninhalte offenzulegen.

7. Prüfe jede Korrektur mit einem kleinen Test

Lies nach einer begründeten Änderung den gespeicherten Wert und die öffentliche DNS-Antwort erneut. Einträge können noch zwischengespeichert sein; notiere deshalb Zeitpunkt und bisherige TTL, statt eine feste minutenlange Wartezeit zu versprechen. Teste anschließend von einem unabhängigen Postfach an deine Domain und in Gegenrichtung. Trenne einen Test im Webmail vom Test in der App. Kontrolliere auch, ob Nachrichten noch beim alten Maildienst eintreffen. Ein erfolgreicher Einzeltest bestätigt nicht jede Weiterleitung oder jedes Website-Formular. Arbeite deine tatsächlich genutzten Wege einzeln ab und dokumentiere das Ergebnis, bevor du weitere Werte änderst.

Kurzcheck: Website geht, E-Mail fehlt

8. Domain, Mailkosten und Support klar zuordnen

Bei atdomain.at registrierst und verwaltest du deine Domain. Eine reguläre neue .at-Adresse kostet 12,99 € Gesamtpreis für das erste Jahr; die Verlängerung derzeit 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. DNS-Verwaltung mit den Standard-Nameservern und eigene Nameserver werden unterstützt. E-Mail-Postfächer und Hosting verkaufen wir derzeit nicht; dafür nutzt du einen separaten Dienst mit eigenen Kosten. Für eine DNS-Frage schick uns Domain, Zeitpunkt, betroffene Richtung und den bereinigten Fehlerhinweis über dein Konto. Postfachzugang, Speicher und App-Einstellungen klärst du mit deinem Maildienst. Teile weder Passwörter noch geheime Bestätigungslinks.

.at-Domain und enthaltene Verwaltung ansehenGesamtpreise für Registrierung und VerlängerungSupport zur Domain-Verbindung finden

Eine Idee braucht eine Adresse.

.at-Domain suchen ↗