.at, .co.at und .or.at: die Unterschiede
Österreich hat eine direkte Länderendung und zwei bekannte Sub-Level-Endungen. Hier findest du die Orientierung.
Weiterlesen ↗So wählst du eine verständliche Vereinsdomain, planst die laufenden Gesamtpreise und hältst Website, E-Mail und Zuständigkeiten auch beim Vorstandswechsel im Blick.
Wählt einen dauerhaft passenden Namen und klärt vor der Bestellung, wer den Verein vertreten darf und welche Inhaberdaten einzutragen sind. Eine reguläre neue .at-Domain kostet bei atdomain.at 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr; die Verlängerung derzeit 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. Dokumentiert Zugang und Zuständigkeiten für die nächste Übergabe.

Die Vereinsdomain sollte zur Bezeichnung passen, unter der euch Mitglieder, Interessierte und Förderstellen kennen. Testet zwei oder drei Varianten gemeinsam: Kann jemand die Adresse nach einmaligem Hören richtig aufschreiben? Passt sie auf einen Veranstaltungsflyer und in eine E-Mail-Signatur? Eine verständliche Kurzform kann besser funktionieren als der vollständige, sehr lange Vereinsname. Vermeidet Jahreszahlen einer einzelnen Veranstaltung, wenn die Adresse auch später die Hauptseite bleiben soll. Eine Ortsangabe ist sinnvoll, wenn sie euren Verein unterscheidbar macht. Sie braucht aber nicht in jeder möglichen Schreibweise eine zusätzliche Domain. Prüft vor der Bestellung außerdem mögliche Verwechslungen mit bestehenden Namen; eine verfügbare Domain ist keine Freigabe fremder Namensrechte.
Eine kurze .at-Adresse ist eine mögliche Hauptadresse für einen österreichischen Verein. Die offiziellen Registrierungsrichtlinien beschreiben daneben die Endungen .co.at und .or.at. Jede Schreibweise bezeichnet eine eigene Domain: Mit einer .at-Registrierung ist die gleichnamige .or.at-Adresse nicht automatisch reserviert. Entscheidet deshalb zuerst, welche Adresse ihr auf Plakaten und Mitgliedsinformationen nennen wollt. Bei atdomain.at ist derzeit die reguläre .at-Registrierung mit veröffentlichtem Preis bestellbar. Für .or.at und .co.at sind die Preise noch nicht festgelegt; plant diese Varianten nicht als bereits verfügbares Zusatzpaket ein. Wenn eine weitere Adresse später dazukommt, klärt die Weiterleitung mit eurem Website-Dienst, statt zwei unterschiedlich gepflegte Vereinsseiten aufzubauen.
.at, .co.at und .or.at im Vergleich ↗.at-Leistungen und aktuelle Gesamtpreise ↗Besprecht vor der Bestellung, ob der Verein selbst als Domaininhaber eingetragen werden soll und wer den Auftrag für ihn erteilen darf. Verwendet die zutreffende vollständige Bezeichnung und aktuelle Kontaktdaten. Der ZVR-Auszug hilft beim Abgleichen von Vereinsangaben; laut Innenministerium enthält er Informationen zum Status und zu den eingetragenen Vertretungsverhältnissen. Er ersetzt nicht eure Prüfung der aktuellen Zuständigkeit. Die .at-Regeln unterscheiden Inhaber, technische Kontaktperson und Rechnungsempfänger. Wer eine Rechnung bezahlt oder die Website betreut, ist dadurch nicht automatisch Domaininhaber. Für Organisationen mit eigener Rechtspersönlichkeit sehen die aktuellen Regeln auch die Veröffentlichung von Kontaktinformationen vor. Klärt deshalb die vorgesehenen Angaben bewusst und verwendet keine erfundenen Ersatzdaten.

Für eine reguläre neue .at-Domain beträgt der Gesamtpreis bei atdomain.at derzeit 12,99 € für das erste Jahr. Die jährliche Verlängerung kostet derzeit 15,99 € Gesamtpreis. Bei unveränderten Preisen ergibt das über drei Jahre einen Gesamtpreis von 44,97 € für eine Domain. Diese Beispielrechnung ist keine Vorauszahlung und keine Preisgarantie für künftige Jahre. Eine zweite Domain würde eigene laufende Kosten verursachen. Haltet daher fest, welche Adressen ihr wirklich braucht und wer die Verlängerung rechtzeitig prüft. Rechnet Gebühren für einen vorhandenen Website- oder Maildienst separat dazu. Die Registrierung einer Adresse ersetzt weder Hosting noch ein Postfach; bei atdomain.at werden diese beiden Dienste nicht verkauft.
| Budgetposten | Aktueller Gesamtpreis für eine reguläre .at-Domain |
|---|---|
| Registrierung, erstes Jahr | 12,99 € |
| Verlängerung, ein weiteres Jahr | 15,99 € |
| Drei Jahre bei unveränderten Preisen | 44,97 € |
Ihr könnt eine Domain registrieren, bevor die neue Vereinswebsite fertig ist. Für die spätere Verbindung liefert euer Website-Dienst die passenden DNS-Werte, etwa für A oder CNAME. Der Maildienst nennt die erforderlichen MX- und gegebenenfalls TXT-Einträge. Übernehmt nur die Angaben für euren tatsächlichen Dienst und euer Projekt. Bei Verwendung der Standardnameserver könnt ihr DNS-Einträge im atdomain.at-Konto verwalten; alternativ sind eigene Nameserver möglich. Ein Nameserverwechsel sollte erst erfolgen, wenn alle benötigten Einträge vorbereitet sind. Prüft danach nicht nur die Startseite, sondern auch www, wichtige Unterseiten und ein- sowie ausgehende E-Mails. Lasst den bisherigen Dienst weiterlaufen, bis die neue Verbindung geprüft ist.
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Eine kurze Übergabeliste verhindert, dass die Domain nur im privaten Gedächtnis einer Person existiert. Notiert Hauptadresse, Kontokontakt, Website- und Maildienst, zuständige Personen und den nächsten Prüftermin für die Verlängerung. Haltet Zugangsdaten getrennt davon in einer geeigneten sicheren Passwortverwaltung. Die für Anmeldung und Wiederherstellung verwendete E-Mail-Adresse muss erreichbar bleiben, auch wenn jemand aus dem Verein ausscheidet. Vermeidet dabei eine Abhängigkeit, bei der der einzige Wiederherstellungsweg gerade über einen ausgefallenen oder gekündigten Maildienst führt. Wenn eine Agentur die Technik erledigt, dokumentiert den Umfang ihres Auftrags. Eine technische Übergabe ist kein automatischer Wechsel der Domaininhaberschaft. Klärt notwendige Änderungen rechtzeitig und prüft anschließend den Zugriff.
Trefft die grundlegenden Entscheidungen gemeinsam, bevor ihr die Vereinsdomain bestellt. Sucht danach den vollständigen Namen mit der Endung .at und prüft den aktuellen Gesamtpreis sowie die angezeigten Bedingungen. Ein Suchergebnis oder ein Warenkorb hält den Namen noch nicht frei. Kontrolliert nach der Bestellung die Registrierungsbestätigung und den Status im Konto. Falls eine Frage offenbleibt, könnt ihr über das Hilfecenter ein Supportticket eröffnen und den Verlauf im Kundenkonto nachlesen. Schickt dabei keine Passwörter oder vertraulichen Zugangsdaten. So bleibt nachvollziehbar, welche Frage gestellt und welche nächste Handlung vereinbart wurde.
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