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CAA-Eintrag für deine .at-Domain: Wenn das SSL-Zertifikat nicht ausgestellt wird

Was bedeutet ein CAA-Fehler bei deiner .at-Domain? So prüfst du Zuständigkeit, DNS-Vorgabe und Zertifikatsausstellung mit deiner Website-Betreuung.

Das Wichtigste vorab

Ein CAA-Eintrag legt fest, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für einen Domainnamen ausstellen dürfen. Meldet dein Webdienst einen CAA-Fehler, prüfe zuerst die aktive DNS-Zone und lass dir die benötigten Werte bestätigen. Ein gespeicherter Eintrag allein bestätigt noch kein fertiges Zertifikat.

Blaue Weltkugel neben drei Zertifikatskarten, einer Markierung und einer Lupe
CAA betrifft die erlaubte Zertifikatsausstellung. Die Karten zeigen eine vereinfachte Illustration.

1. Erst feststellen, was tatsächlich nicht funktioniert

Deine .at-Domain ist registriert und die Website lässt sich zuordnen, aber der Webdienst meldet einen Fehler bei der Zertifikatsausstellung. Das ist eine andere Ausgangslage als eine Domain, die gar nicht aufgelöst wird. Notiere den vollständigen Hostnamen, die genaue Meldung und den Zeitpunkt. Betrifft es die Adresse mit www, ohne www oder eine Subdomain? Ist die erste Einrichtung gescheitert oder die Erneuerung eines bestehenden Zertifikats? Diese Informationen helfen uns und deiner Website-Betreuung, gezielt zu prüfen. Ein Browserhinweis allein beweist keinen CAA-Fehler. Ändere deshalb noch keine DNS-Werte, bevor klar ist, an welcher Stelle der Vorgang stockt.

Domain und SSL unterscheiden

2. Was ein CAA-Eintrag aussagt

Mit CAA kannst du festlegen, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für einen Domainnamen ausstellen dürfen. Der Eintrag stellt selbst kein Zertifikat aus und ersetzt nicht die Verbindung deiner Domain mit dem Webdienst. Ein zur vorgesehenen Zertifizierungsstelle unpassender Eintrag kann eine Ausstellung verhindern. CAA und HTTPS haben also zusammenhängende, aber unterschiedliche Aufgaben. Wenn dein Webdienst ausdrücklich CAA als Ursache nennt, bitte um den benötigten vollständigen Eintrag. Übernimm nicht einfach die Einstellungen einer fremden Domain. Die richtige Vorgabe hängt vom tatsächlich verwendeten Zertifikatsdienst ab.

DNS-Verwaltung ansehen

3. Welche Felder du auseinanderhalten solltest

Ein CAA-Datensatz enthält Flags, einen Tag und einen Wert. Die registrierten Tags issue und issuewild betreffen die Ausstellung normaler beziehungsweise Wildcard-Zertifikate; iodef bezeichnet einen Meldeweg für Vorfälle. Diese Tags sind keine austauschbaren Bezeichnungen. Frage deine Website-Betreuung nach Hostname, Flags, Tag, Wert und gewünschter TTL als zusammengehöriger Vorgabe. Bei einem Wildcard-Zertifikat sollte die zuständige Person die passende Konfiguration ausdrücklich bestätigen. Dieser Ratgeber liefert absichtlich keinen kopierfertigen Zertifizierungsstellen-Wert: Ein plausibel wirkender, aber unpassender Datensatz wäre für deine Domain nicht hilfreich.

Hilfe zu DNS-Fragen finden
Geordnete DNS-Mappen neben einer Zertifikatskarte, einem Stift und einer Lupe
Bewahre Hostname, Flags, Tag und Wert als zusammengehörige Vorgabe auf.

4. Den Eintrag in der tatsächlich aktiven Zone prüfen

Bevor du etwas bearbeitest, prüfe die aktiven Nameserver. Entscheidend ist die DNS-Zone, die öffentlich für den Domainnamen verwendet wird. Ein Eintrag in einem anderen, ungenutzten Konto ändert diese Antworten nicht. Mit unseren Standard-Nameservern kannst du unterstützte DNS-Einträge im Konto verwalten; eigene Nameserver sind ebenfalls möglich. Wenn deine Domain eigene Nameserver verwendet, kläre die Änderung mit deren Betreuung. Dokumentiere die vorhandenen CAA-Datensätze und ihre Werte, ohne andere Einträge zu löschen. A-, AAAA-, CNAME- und MX-Daten können weiterhin für Website und E-Mail gebraucht werden.

Aktive Nameserver prüfen

5. Eine kleine Änderungsfreigabe vorbereiten

Für ein österreichisches Unternehmen könnte der praktische Anlass ein Wechsel des Website-Dienstes sein: Die Domain bleibt gleich, aber die neue Betreuung verwendet einen anderen Zertifikatsprozess. Bitte vor der Umstellung um eine schriftliche Vorgabe und eine zuständige Kontaktperson. Halte fest, welche bestehenden Dienste weiterhin Zertifikate benötigen. Vereinbare, welche CAA-Daten ergänzt oder angepasst werden sollen und wer die Wirkung kontrolliert. Lasse auch prüfen, ob übergeordnete Domainnamen oder Alias-Konfigurationen für den konkreten Hostnamen eine Rolle spielen. Verändere nicht mehrere Sicherheits- und DNS-Einstellungen gleichzeitig. So bleibt nachvollziehbar, welche Maßnahme zur vereinbarten Lösung gehört.

DNS-Übersicht vor Änderungen sichern

6. Nach dem Speichern die Ausstellung bestätigen lassen

Ein gespeicherter DNS-Eintrag ist noch keine Bestätigung, dass ein Zertifikat ausgestellt wurde. Bitte deine Website-Betreuung, den Vorgang nach der DNS-Prüfung erneut zu kontrollieren. Notiere den Zeitpunkt der Änderung und der Rückmeldung. Bereits zwischengespeicherte Antworten können die Sichtbarkeit verzögern; orientiere dich an der tatsächlichen Konfiguration und vereinbarten Prüfung statt an einer pauschalen Minutenangabe. Öffne anschließend genau die betroffenen HTTPS-Adressen und kontrolliere, ob der Browser ein gültiges Zertifikat erhält. Eine funktionierende Adresse ohne www bestätigt nicht automatisch www. Teste die für Besucher veröffentlichten Varianten und lass die vorgesehenen Weiterleitungen gesondert prüfen.

www und die Adresse ohne www prüfen
Browserfenster mit Schlosssymbol neben Kalender, Zertifikatskarte und Checkliste
Bestätige nach der DNS-Änderung auch die tatsächliche Zertifikatsausstellung.

7. Auch die nächste Zertifikatserneuerung mitdenken

Bewahre die bestätigte Vorgabe gemeinsam mit deiner DNS-Übersicht auf. Wenn du später Website, DNS-Betreuung oder Zertifikatsdienst wechselst, gib diese Dokumentation weiter. Plane vor dem nächsten Zertifikatsablauf eine Kontrolle mit der zuständigen Person. Domainverlängerung und Zertifikatserneuerung sind getrennte Vorgänge. Eine reguläre neue .at-Domain kostet bei uns derzeit 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr und die Verlängerung 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. Das 3-Jahre-Paket für neue reguläre .at-Domains kostet 39 € Gesamtpreis; prüfe die aktuellen Paketbedingungen. Hosting und E-Mail-Postfächer sind nicht enthalten. Wenn du bei einer konkreten DNS-Vorgabe Hilfe brauchst, sende uns im Konto die Fehlermeldung und den betroffenen Hostnamen, ohne Passwörter oder private Schlüssel.

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