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Domains für Selbstständige

.at-Domain für Einzelunternehmen in Österreich

Welche .at-Adresse passt zu deinem Einzelunternehmen? So wählst du den Namen, planst Registrierung und Verlängerung und verbindest Website und E-Mail.

Das Wichtigste vorab

Starte mit einem gut verständlichen Namen, prüfe Verfügbarkeit und mögliche Namensrechte und registriere die Domain mit passenden Inhaberdaten. Eine reguläre .at-Domain kostet bei atdomain.at 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr; die Verlängerung derzeit 15,99 € Gesamtpreis pro Jahr. Hosting und Postfächer wählst du separat.

Laptop mit .at-Adresse neben einem blauen Ladenmodell und einem Notizbuch
Eine eigene .at-Adresse kann den gemeinsamen Ausgangspunkt für Website und geschäftliche E-Mail bilden. Die Dienste richtest du getrennt ein.

1. Wähle einen Namen, den Kundinnen und Kunden behalten

Für ein Einzelunternehmen ist der beste Ausgangspunkt oft der Name, unter dem dich deine Kundschaft bereits kennt. Das kann dein eigener Name oder eine passende Geschäftsbezeichnung sein. Sprich den Wunschdomainnamen laut aus: Versteht eine andere Person ihn beim ersten Hören und kann sie ihn ohne Erklärung schreiben? Eine lange Kombination aus Beruf, Ort und mehreren Werbewörtern erschwert das Merken. Notiere zunächst drei Varianten und prüfe sie erst danach in der Domain-Suche. Ein kurzer Name ist hilfreich, aber eine verständliche Schreibweise zählt mehr als ein eingesparter Buchstabe.

  • Passt der Name auch noch, wenn dein Angebot wächst?
  • Sind Bindestriche oder Ziffern wirklich nötig?
  • Funktioniert die Schreibweise auch als E-Mail-Adresse?
Checkliste für einen passenden Domainnamen ↗

2. Passt .at zu deinem Geschäft?

Wenn du vor allem Menschen in Österreich ansprichst, macht .at den Länderbezug deiner Internetadresse erkennbar. Die österreichische Endung kann beispielsweise zu einer Beratung, einem Handwerksbetrieb oder einem Kreativstudio passen. Sie ersetzt weder einen klaren Unternehmensauftritt noch hilfreiche Informationen zu deinen Leistungen. Das Unternehmensserviceportal erklärt .at als österreichische Länderendung; daraus folgt kein automatischer Vorteil für jede Suchanfrage. Wenn du mehrere Länder bedienen möchtest, vergleiche deine Markenstrategie mit einer internationalen Endung. Entscheide dabei nach deiner tatsächlichen Zielgruppe und nicht allein nach einem vermeintlichen SEO-Trick.

.at-Domain und enthaltene Leistungen ansehen ↗.at oder .com: Entscheidungshilfe ↗

3. Vergleiche den Gesamtpreis über mehrere Jahre

Eine günstige Registrierung ist nur der Beginn der Rechnung. Bei atdomain.at kostet eine reguläre neue .at-Domain 12,99 € Gesamtpreis für das erste Jahr. Eine Verlängerung kostet derzeit 15,99 € Gesamtpreis für ein weiteres Jahr. Bei unveränderten Preisen sind das 28,98 € für zwei Jahre oder 44,97 € für drei Jahre. Diese Rechnung umfasst nur die Domain. Beauftragst du zusätzlich einen Website- oder E-Mail-Dienst, rechne dessen Gebühren separat ein. Vergleiche bei anderen Angeboten denselben Zeitraum, mögliche Pflichtpakete und den späteren Verlängerungspreis. So siehst du, welches Angebot für deinen eigenen Bedarf wirtschaftlich ist.

3. Vergleiche den Gesamtpreis über mehrere Jahre
ZeitraumGesamtpreis bei unveränderten Preisen
1 Jahr12,99 €
2 Jahre28,98 €
3 Jahre44,97 €
Registrierung und Verlängerung im Detail ↗
Kalender, Münzstapel und blauer Taschenrechner zur Planung laufender Domainkosten
Plane den Registrierungspreis und die späteren Verlängerungen getrennt ein. Website- und Maildienste können zusätzliche Kosten verursachen.

4. Prüfe den Namen und die Inhaberdaten getrennt

Die Meldung „verfügbar“ sagt dir, ob ein Name in diesem Moment zur Registrierung angeboten werden kann. Sie ist keine Prüfung fremder Marken- oder Namensrechte. Das Österreichische Patentamt empfiehlt, auch ähnliche Bezeichnungen und ihre Verwendung zu recherchieren. Beginne mit den offiziellen Markendatenbanken und prüfe den Namen außerdem im Umfeld deines geplanten Angebots. Trage bei der Bestellung die tatsächlichen Daten der Person oder Organisation ein, die Domaininhaber werden soll. Verwechsle die Inhaberschaft nicht mit dem technischen Zugriff einer Agentur. Bewahre Konto- und Kontaktangaben so auf, dass du die Domain auch nach einem Dienstleisterwechsel verwalten kannst.

  • Verfügbarkeit vor der Bestellung erneut prüfen.
  • Markenrecherche nicht durch eine reine Domain-Suche ersetzen.
  • Eine dauerhaft erreichbare Kontaktadresse im Kundenkonto verwenden.

5. Registriere zuerst die Adresse, verbinde danach deine Dienste

Du musst nicht schon eine fertige Website haben, um deinen Namen zu registrieren. Bei atdomain.at kannst du die Domain ohne Hostingpaket bestellen und später mit vorhandenen Diensten verbinden. Für die Website liefert dir dein Website-Dienst beispielsweise A-, AAAA- oder CNAME-Werte. Für ein externes Postfach kommen unter anderem MX- und TXT-Einträge infrage. Verwende die Angaben des jeweiligen Dienstes, statt Werte aus einer beliebigen Anleitung zu kopieren. Mit den Standardnameservern verwaltest du die DNS-Einträge im Kundenkonto; alternativ kannst du eigene Nameserver verwenden. Sichere bestehende Einträge, bevor du etwas änderst. atdomain.at bietet selbst kein Webhosting und keine E-Mail-Postfächer an.

DNS-Einträge verständlich erklärt ↗Eigene Domain für geschäftliche E-Mails nutzen ↗
Blaue .at-Kachel mit Verbindungen zu einem Browserfenster und einem Briefumschlag
Derselbe Domainname lässt sich mit Website und E-Mail verbinden. Die dafür nötigen DNS-Werte erhältst du vom jeweiligen Dienst.

6. Plane die Verlängerung als laufende Aufgabe ein

Nach der Registrierung gehören Domain, Website und E-Mail auf deine regelmäßige Betriebsliste. Prüfe im Kundenkonto den Status und den angezeigten Ablaufzeitpunkt deiner Domain. Plane die Verlängerung rechtzeitig und verlasse dich nicht allein auf eine Erinnerungsnachricht, die im Spamordner landen könnte. Nutze ein eigenes, starkes Passwort und halte die Kontaktadresse aktuell. Wenn du Nameserver wechselst, kontrolliere danach sowohl die Website als auch eingehende und ausgehende E-Mails. Ein erfolgreicher Aufruf der Startseite allein bestätigt noch nicht, dass alle Dienste wieder richtig verbunden sind.

Deine Checkliste vor der ersten Bestellung

Die Registrierung ist einfacher, wenn die wichtigsten Entscheidungen schon gefallen sind. Halte deinen Wunschdomainnamen, die korrekten Kontaktdaten und eine erreichbare E-Mail-Adresse bereit. Lies den angezeigten Gesamtpreis und die Bedingungen, bevor du zahlst. Eine Suche oder ein Warenkorb reserviert den Namen noch nicht; entscheidend ist die erfolgreich abgeschlossene Registrierung. Wenn deine erste Wahl vergeben ist, probiere eine verständliche Namensvariante, statt aus Zeitdruck eine schwer merkbare Adresse zu wählen.

  • Name verständlich und für dein Angebot passend?
  • Verfügbarkeit und mögliche Rechte Dritter geprüft?
  • Registrierung und spätere Verlängerung eingeplant?
  • Domaininhaber und Kontaktadresse korrekt?
  • Website- und Maildienst für die spätere Verbindung bekannt?
Jetzt deine .at-Adresse suchen ↗

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