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Website in zwei Sprachen

Eine .at-Domain für Deutsch und Englisch: Website richtig planen

Du brauchst für eine englische Version nicht automatisch eine zweite Domain. So planst du Sprachadressen, vollständige Seiten und den Sprachwechsel deiner .at-Website.

Das Wichtigste vorab

Eine .at-Website kann deutsche und englische Inhalte unter derselben Domain anbieten. Die Sprachaufteilung gehört zur Website-Konfiguration und wird nicht durch einen DNS-Eintrag erzeugt. Lege für jede Fassung eine nachvollziehbare Adresse fest, verbinde entsprechende Seiten und prüfe Formulare, Preise und Bestätigungen in beiden Sprachen.

Ein Globus verbindet zwei getrennte Buch- und Sprechblasenmodelle
Eine gemeinsame Domain kann zu vollständigen deutschen und englischen Seiten führen. Die Sprachaufteilung richtet dein Website-System ein.

1. Lege fest, für wen du übersetzt

Englische Inhalte können internationalen Gästen, Geschäftskontakten oder Menschen helfen, die dein deutsches Angebot sonst nicht verstehen. Beginne mit den Aufgaben dieser Besucher: Was möchten sie lesen, anfragen oder bestellen? Eine übersetzte Startseite genügt nicht, wenn der nächste wichtige Schritt ausschließlich auf Deutsch erscheint. Stelle eine Liste der benötigten Seiten zusammen und ordne die fachlich verantwortliche Person zu. Eine zweisprachige Website bedeutet außerdem nicht automatisch zwei verschiedene Länderangebote. Wenn Leistungen oder Bedingungen tatsächlich abweichen, müssen diese Unterschiede bewusst beschrieben und gepflegt werden. Sprache und Markt sind zwei Entscheidungen, die du vor der Umsetzung trennen solltest.

2. Wähle eine verständliche Adressstruktur

Eine mögliche Aufteilung sind Unterverzeichnisse wie /de und /en unter derselben Domain. Eine andere Lösung nutzt Subdomains. Welche Struktur dein Projekt unterstützt, hängt vom Website-System ab. Wähle nicht mehrere Domains allein deshalb, weil du zwei Sprachen anbietest. Auf atdomain.at kannst du beispielsweise zwischen /de und /en wechseln, während der Domainname gleich bleibt. Das ist ein konkretes Beispiel, keine Pflichtvorlage für jedes Projekt. Lege vor der Veröffentlichung fest, welche Fassung unter welcher Adresse erreichbar ist und was bei nicht übersetzten Seiten passiert. Vermeide mehrere uneindeutige Adressen für denselben vorgesehenen Inhalt.

Subdomain und Unterseite unterscheiden

3. Ein DNS-Eintrag übersetzt keine Seite

DNS verbindet Namen mit den benötigten Diensten. Ob unter /en eine englische Seite erscheint, wird von deiner Website umgesetzt. Ändere daher nicht die Nameserver, nur weil eine Übersetzung fehlt. Frage beim Website-Dienst nach Sprachverwaltung, URL-Struktur und den unterstützten Sprachumschaltern. Wenn du Subdomains verwendest, können zusätzlich eigene DNS-Vorgaben nötig sein. Halte dann die genauen Namen und Werte fest und prüfe HTTPS für jede beworbene Adresse. Eine im DNS angelegte Subdomain erzeugt weder den übersetzten Text noch das passende Zertifikat automatisch. Teste die vollständige Verbindung bis zur tatsächlich angezeigten Seite.

HTTPS für alle verwendeten Adressen prüfen
Eine Globuskachel verzweigt zu zwei gleichwertigen Seitenordnern
Lege die Struktur vor dem Start fest und verbinde entsprechende Seiten, statt jede Sprachwahl zur Startseite zurückzuführen.

4. Verbinde passende Seiten miteinander

Ein sichtbarer Sprachwechsel sollte Menschen dort helfen, wo sie gerade lesen. Wer eine Leistungsbeschreibung geöffnet hat, sollte möglichst zur entsprechenden Beschreibung gelangen und nicht immer zur anderen Startseite zurückkehren. W3C empfiehlt zusätzliche Sprachlinks, damit Nutzer ihre bevorzugte Sprache selbst wählen können. Sprache ist nicht zuverlässig aus einem Aufenthaltsort abzulesen. Prüfe deshalb auch, ob ein bereits versendeter englischer Link unverändert erreichbar bleibt. Besprich mit der technischen Betreuung die korrekte Sprachkennzeichnung im HTML. Eine verständliche Beschriftung des Schalters und eine konsistente Navigation gehören zu derselben Aufgabe wie die eigentliche Übersetzung.

5. Prüfe mehr als die Überschriften

Gehe einen vollständigen Besuch in jeder Sprache durch: Startseite, relevante Information, Kontakt oder Bestellung und die zugehörige Rückmeldung. Suche nach verbleibenden deutschen Fehlermeldungen in der englischen Fassung. Kontrolliere Datum, Zahlenformat und Geldbeträge, ohne versehentlich das Angebot zu ändern. Ein identischer Preis kann unterschiedlich formatiert sein. Frage auch, wer geänderte Texte später in beiden Fassungen aktualisiert. Halte offene Übersetzungen als konkrete Aufgaben fest. Ein kurzer, vollständig gepflegter englischer Ablauf hilft mehr als viele Seiten, deren entscheidende Schaltflächen oder Pflichtangaben unverständlich bleiben. Nutze dabei dieselben Geräte wie deine Besucher.

6. Plane Domain- und Übersetzungskosten getrennt

Für eine reguläre neue .at-Domain zahlst du 12,99 € Gesamtpreis für ein Jahr; die jährliche Verlängerung kostet derzeit 15,99 € Gesamtpreis. Das 3-Jahre-Paket für neue .at-Domains kostet 39,00 € Gesamtpreis, einschließlich Registrierung und zwei jährlichen Verlängerungen. Gegenüber 44,97 € bei jährlicher Zahlung zu heutigen Preisen sparst du 5,97 €. Während der enthaltenen Laufzeit ist dafür keine weitere Zahlung nötig. Danach gilt das dann angebotene Verlängerungsangebot; keine automatische Kartenabbuchung. Übersetzung, Website-System und zusätzliche technische Betreuung sind darin nicht enthalten. Die zweite Sprache allein erfordert keine zweite Domainregistrierung.

Domain-Gesamtpreise vergleichen
Handy mit neutraler Sprachauswahl neben zwei Seitenkarten und Checkliste
Prüfe beide Sprachfassungen auf dem Handy einschließlich Links, Formularen, Preisen und Rückmeldungen.

Vor dem Start: beide Wege freigeben

Prüfe auf dem Handy die deutschen und englischen Einstiegspunkte und wechsle zwischen zwei passenden Unterseiten hin und her. Kontrolliere, ob interne Links in der gewünschten Sprache bleiben. Halte die verantwortliche Person und die freigegebene Struktur gemeinsam mit deinen Domainunterlagen fest. Wenn du zuerst nur eine Sprache veröffentlichst, plane die zweite so, dass spätere Änderungen bestehende Links möglichst erhalten. Die Domainregistrierung schafft deine Adresse; die verständliche zweisprachige Nutzung entsteht durch gepflegte Inhalte und die Website-Einrichtung. Beginne deshalb mit einer Struktur, die dein Team langfristig betreuen kann.

Eine gemeinsame .at-Adresse für dein ProjektHauptadressen und Weiterleitungen sauber planen

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