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DNS & Verbindung

A-Record oder CNAME? So verbindest du deine .at-Domain

Dein Website-Dienst verlangt einen A-Record oder CNAME? So liest du die DNS-Vorgaben, unterscheidest Hauptdomain und www und prüfst die Verbindung deiner .at-Adresse.

Das Wichtigste vorab

Ein A-Record ordnet einem Namen eine IPv4-Adresse zu. Ein CNAME macht einen Namen zum Alias eines anderen Hostnamens. Übernimm den Typ und das Ziel aus der Anleitung deines Website-Dienstes. Entscheide nicht nach Gefühl: Für Hauptdomain und www können unterschiedliche Vorgaben gelten.

Blaue Domainkachel mit direktem Weg zu Servern und zweitem Weg über eine verknüpfte Browserkachel
Ein A-Record enthält eine IPv4-Adresse; ein CNAME verweist auf einen anderen Hostnamen. Welche Verbindung passt, bestimmt die Anleitung deines Website-Dienstes.

1. Starte bei der Anleitung für deine eigene Domain

Wenn du eine Website mit einer .at-Adresse verbinden möchtest, öffne zuerst die Domain-Einstellungen deines Website-Dienstes. Füge dort die gewünschte Adresse hinzu und suche die dafür angezeigten DNS-Vorgaben. Halte fest, ob sie für die Hauptdomain, für www oder für eine andere Subdomain gelten. Eine allgemeine Anleitung aus einem fremden Projekt kann andere Ziele enthalten. Du brauchst die Werte für dein eigenes Projekt. Lass die aktuelle Website zunächst unverändert, bis du weißt, welche Einträge ersetzt werden sollen. Ein Nameserverwechsel ist für eine einzelne DNS-Anpassung nicht automatisch nötig.

Website mit deiner Domain verbinden

2. Lies Typ, Host, Ziel und TTL getrennt

Schreibe die vorgegebenen Felder nebeneinander auf: Typ, Host oder Name, Ziel oder Wert sowie TTL. Der Host bezeichnet die Adresse, die du einrichtest; das Ziel kommt vom Website-Dienst. Bei einem CNAME gehört ein Hostname ins Zielfeld, keine vollständige Webadresse mit https:// und kein Pfad wie /start. Vertausche auch nicht deine eigene Domain mit dem vorgegebenen Ziel. Übernimm eine empfohlene TTL, sofern sie im Formular unterstützt wird. Frage bei einer unklaren Vorgabe nach, bevor du einen ähnlichen Wert ausprobierst. Ein Screenshot ohne Zugangsdaten hilft beim Vergleichen der Felder.

  • Typ und Ziel müssen zusammenpassen.
  • Prüfe jeden Host einzeln, auch wenn die Ziele ähnlich aussehen.
  • Lösche keine unbekannten Einträge, um Platz zu schaffen.
DNS-Eintrag im Konto anlegen

3. Zwei Beispiele zum Lesen, nicht zum Kopieren

Steht in einer Anleitung etwa Typ A, Host @ und Wert 192.0.2.10, wäre das ein Adresseintrag für die Hauptdomain. Steht dort Typ CNAME, Host www und Ziel website-service.example, wäre www ein Alias für diesen Hostnamen. Beide Werte sind hier bewusst reine Dokumentationsbeispiele: Die IPv4-Adresse stammt aus einem dafür reservierten Bereich, und .example ist eine reservierte Beispielendung. Damit kannst du keine echte Website verbinden. Ersetze sie durch die tatsächlich für dein Projekt ausgegebenen Werte. Prüfe beim Kopieren außerdem Leerzeichen am Anfang und Ende und vergleiche die gespeicherte Anzeige anschließend mit deiner Notiz.

DNS-Einträge im Überblick
Anleitungskarte, Notizbuch und blaues Browsermodell neben einem Server auf einem hellen Schreibtisch
Vergleiche Typ, Host und Ziel einzeln mit der Anleitung. Die Beispielwerte im Text erklären nur das Format und verbinden keine echte Website.

4. Hauptdomain und www brauchen einen eigenen Plan

Die Hauptdomain ohne www wird in unserem DNS-Formular mit @ bezeichnet. www ist ein eigener Host. Ein funktionierender Eintrag für www richtet die Hauptdomain deshalb nicht automatisch mit ein. Ein klassischer CNAME darf am selben Namen nicht mit gewöhnlichen anderen DNS-Daten kombiniert werden; die Zonenwurzel benötigt bereits andere Einträge. Unser Formular lässt CNAME bei @ daher nicht zu. Verlangt dein Dienst dort einen CNAME, frage nach einer für die Hauptdomain geeigneten Alternative. Entferne dafür keine NS- oder SOA-Einträge. Kläre zusätzlich beim Website-Dienst, welche Adresse Besucher später sehen sollen und wie die zweite Adresse weitergeleitet wird.

Was www und andere Subdomains bedeuten

5. Sichere zuerst den bisherigen Zustand

Notiere vor der Änderung die betroffenen Einträge und die aktiven Nameserver. Verwendet deine Domain eigene externe Nameserver, muss die Änderung dort erfolgen; die DNS-Verwaltung einer anderen Zone steuert die öffentliche Antwort dann nicht. Wenn du die Standard-Nameserver nutzt, findest du die DNS-Verwaltung im Domainbereich deines Kontos. Kontrolliere, ob am betreffenden Host bereits ein Eintrag existiert. Füge insbesondere keinen A-Record neben einem CNAME am gleichen Namen hinzu. Lass unbeteiligte Mail- und Bestätigungseinträge bestehen. Die Website-Verbindung ist kein Grund, die komplette Zone zu leeren. Bei Unsicherheit hilft eine Bestandsaufnahme mehr als mehrere schnelle Änderungen.

  • Bestehende Werte für eine mögliche Rückkehr notieren.
  • MX- und TXT-Einträge für andere Dienste bewahren.
  • Nur die ausdrücklich betroffenen Hosts bearbeiten.
Nameserver und DNS-Verwaltung unterscheiden

6. Prüfe nach dem Speichern in drei Schritten

Lies zuerst den gespeicherten Eintrag erneut: Stimmen Typ, Host und Ziel? Prüfe danach die öffentliche DNS-Antwort für genau diesen Namen und diesen Typ. Zwischengespeicherte Antworten können noch den alten Stand zeigen; wiederholtes Ändern macht die Fehlersuche unübersichtlich. Notiere deshalb Zeitpunkt und vorherige TTL. Öffne anschließend die Website sowohl mit als auch ohne www, soweit du beide Adressen eingerichtet hast. Kontrolliere zuletzt HTTPS und die Domainbestätigung beim Website-Dienst. DNS allein aktiviert dort weder das Projekt noch ein Zertifikat. Zeigt die Adresse schon das richtige Ziel, aber noch eine Platzhalterseite, prüfe zuerst die Zuordnung der Domain zum richtigen Website-Projekt.

Browsermodell mit Globus, separates Vorhängeschloss, Checkliste und gelbe Uhr
Prüfe nach dem Speichern DNS-Antwort, Website und HTTPS getrennt. Ein gespeicherter Eintrag bestätigt noch nicht, dass alle drei Schritte abgeschlossen sind.

7. Was kostet die Domain mit DNS-Verwaltung?

Für ein neues Österreich-Projekt kannst du eine reguläre .at-Domain bei atdomain.at für 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr registrieren. Die Verlängerung kostet derzeit 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. DNS-Verwaltung mit unseren Standard-Nameservern und die Verwendung eigener Nameserver werden unterstützt. Website-Hosting und E-Mail-Postfächer sind separate Dienste, die wir derzeit nicht verkaufen. Plane deren Einrichtung und mögliche Kosten bei deinem gewählten Dienst zusätzlich ein. Ein A-Record oder CNAME ersetzt diesen Dienst nicht. Wenn du die Domain bereits besitzt, brauchst du für www keine weitere Domainregistrierung; du konfigurierst einen Host unter der vorhandenen Adresse.

.at-Domain mit Registrierung und VerlängerungAktuelle Gesamtpreise vergleichen

8. Deine Checkliste vor dem nächsten Versuch

Wenn die Verbindung noch nicht funktioniert, ändere nicht wahllos zwischen A und CNAME. Vergleiche deine drei Ausgangspunkte: die aktuelle Anleitung, den gespeicherten Eintrag und die öffentliche Antwort. Für eine Supportanfrage sind die betroffene öffentliche Adresse, der erwartete Eintragstyp, der Änderungszeitpunkt und die genaue Fehlermeldung hilfreich. Teile keine Passwörter, API-Schlüssel oder geheimen Bestätigungstokens. Du kannst dein Anliegen im Konto als Ticket verfolgen. Mit diesen Angaben lässt sich gezielt unterscheiden, ob die DNS-Eingabe, ein alter Cache oder die Einrichtung der Website geprüft werden muss.

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