A-Record oder CNAME? So verbindest du deine .at-Domain
Dein Website-Dienst verlangt einen A-Record oder CNAME? So liest du die DNS-Vorgaben, unterscheidest Hauptdomain und www und prüfst die Verbindung deiner .at-Adresse.
Weiterlesen ↗Wann braucht deine .at-Domain einen AAAA-Eintrag? Prüfe die IPv6-Vorgaben deines Website-Dienstes und kontrolliere DNS, Website und HTTPS getrennt.
Ein AAAA-Eintrag ordnet einem Hostnamen eine IPv6-Adresse zu. Füge ihn hinzu, wenn dein Website-Dienst genau diese Verbindung für deine Domain vorgibt und das Ziel eingerichtet ist. Ein A-Eintrag gilt für IPv4. Prüfe beide Wege gesondert, statt aus einem erfolgreichen Browseraufruf auf eine vollständige Einrichtung zu schließen.

Deine Besucher verwenden weiterhin denselben Domainnamen. A und AAAA sind unterschiedliche DNS-Typen für seine Adresszuordnung: A enthält eine IPv4-Adresse, AAAA eine IPv6-Adresse. Der Name allein sagt noch nicht, welche Verbindung dein Website-Dienst unterstützt. Eine .at-Endung verlangt nicht, dass du auf Verdacht einen zusätzlichen Adresseintrag anlegst. Öffne zuerst die Einrichtungsanleitung für dein eigenes Website-Projekt und notiere die Vorgaben für die genaue Adresse. Wenn du schon eine funktionierende Website hast, ändere ihre Einträge nicht bloß, damit die DNS-Liste vollständiger aussieht. Entscheidend ist, dass die tatsächlich angebotenen Ziele für deine Domain vorbereitet sind.
Die wichtigsten DNS-Typen im ÜberblickWebsite mit deiner Domain verbindenFrage bei einer unklaren Anleitung nach, ob IPv6 für dein Projekt verfügbar ist und welche Adresse du veröffentlichen sollst. Die Adresse eines anderen Projekts, deines Routers oder eines beliebigen Servers ist kein Ersatz. Ein AAAA-Eintrag aktiviert auf dem Zielserver keinen Webdienst. Verlangt die Anleitung stattdessen einen CNAME für einen bestimmten Hostnamen, folge diesem Plan; ergänze am selben Namen nicht einfach A oder AAAA daneben. Halte fest, ob die Vorgabe für die Hauptdomain, www oder eine andere Subdomain gilt. Mit dieser Entscheidung vermeidest du, vor der eigentlichen Website-Einrichtung schon einen ungeprüften weiteren Zugangsweg anzukündigen.
| Deine Ausgangslage | Sinnvoller nächster Schritt |
|---|---|
| Der Dienst nennt nur eine IPv4-Adresse | Den vorgegebenen A-Eintrag verwenden; IPv6 gesondert erfragen. |
| Der Dienst bestätigt ein IPv6-Ziel für deine Domain | AAAA mit dieser bestätigten Adresse vorbereiten; weitere Vorgaben beachten. |
| Die Anleitung verlangt einen CNAME für www | Den Alias einrichten, keine zusätzlichen Adresseinträge am gleichen Namen ergänzen. |
| Die Website funktioniert nur in manchen Netzen | DNS-Werte und IPv4-/IPv6-Verbindungen getrennt untersuchen. |
Lass dir bestätigen, dass das Website-Projekt über das vorgesehene IPv6-Ziel erreichbar sein soll. Die technische Betreuung prüft dazu unter anderem Serverzuordnung, Erreichbarkeit und die Einstellungen für deine Domain. Ein passender DNS-Wert allein bestätigt diese Einrichtung nicht. Halte außerdem fest, welches Ergebnis du erwartest: dieselbe Website, eine bestimmte Weiterleitung oder ein gesondertes Projekt unter einer Subdomain. Für Hauptdomain und www können verschiedene Vorgaben gelten. Eine Änderung der Adresse sollte nicht versehentlich auf eine alte Website zeigen. Dokumentiere die bestätigte Zielkonfiguration, bevor du die DNS-Eingabe mit ihr vergleichst.
Hauptadresse und www gemeinsam planen
Sichere zuerst die bisherigen Werte und prüfe die aktiven Nameserver. Mit unseren Standard-Nameservern bearbeitest du DNS im atdomain.at-Konto, mit eigenen Nameservern in deren Verwaltung. Wähle Typ AAAA und den betroffenen Host; unsere Oberfläche verwendet @ für die Hauptdomain. Ins Wertfeld gehört die reine IPv6-Adresse aus der Anleitung, ohne https://, Pfad oder Port. Das DNS-Formular prüft das Adressformat, aber nicht, ob dein Website-Projekt unter diesem Ziel bereitsteht. Vergleiche nach dem Speichern Typ, Host und vollständigen Wert erneut mit der Vorgabe. Lass unbeteiligte Mail- und Verifizierungseinträge bestehen.
DNS-Eintrag im Kundenkonto anlegenVorherige DNS-Werte nachvollziehbar sichernBei einem Namen mit mehreren Adressen können Programme verschiedene Verbindungen versuchen. Verfahren wie Happy Eyeballs sollen Verzögerungen bei der Auswahl zwischen IPv4 und IPv6 reduzieren. Deshalb kann ein normaler Seitenaufruf funktionieren, obwohl einer der Wege noch ein Problem hat. Bitte die technische Betreuung um einen getrennten IPv4- und IPv6-Test für denselben Hostnamen. Ein zweites Netz ist eine hilfreiche Ergänzung, aber kein Beweis dafür, dass automatisch die andere Adressfamilie verwendet wurde. Halte fest, welcher Weg tatsächlich geprüft wurde und welche Antwort ankam. Verlasse dich nicht darauf, dass jedes Gerät einen fehlerhaften Eintrag gleich behandelt.
Kontrolliere bei den Verbindungstests auch das Zertifikat für den aufgerufenen Hostnamen und die tatsächlich geladene Seite. Bei einer Webadresse mit Domainnamen muss die TLS-Identität zu diesem Namen passen. Eine erfolgreiche DNS-Abfrage bestätigt kein gültiges HTTPS und keinen richtigen Website-Inhalt. Erscheint nur auf einem Weg eine Platzhalterseite, prüfe die Zuordnung beim Website-Dienst. Bei einer Zertifikatswarnung brich den Test ab und kläre die Konfiguration, statt die Warnung zu übergehen. Verwende die vorgesehene Webadresse; ein Aufruf der nackten IP-Adresse kann einen anderen Serverkontext und andere Zertifikatsanforderungen auslösen. Notiere die genaue Beobachtung für jeden Weg.
Eine nicht erreichbare Website gezielt eingrenzen
Wenn A und AAAA unterschiedliche oder veraltete Ziele zeigen, vergleiche zuerst beide mit der aktuellen Anleitung. Frage beim Website-Dienst nach, welches Ziel ersetzt oder zurückgenommen werden soll. Lösche nicht pauschal sämtliche AAAA-Einträge deiner Zone; andere Hostnamen können sie benötigen. Dokumentiere eine vereinbarte Korrektur mit vorherigem Wert und Zeitpunkt und prüfe anschließend erneut. Zwischengespeicherte Antworten können den früheren Stand noch zeigen. Plane deshalb keine feste Minutenfrist für alle Besucher und ändere nicht nach jedem Test weitere Werte. Für Support sind betroffene Adresse, Eintragstyp, Änderungszeitpunkt und bereinigte Fehlermeldung hilfreich; Zugangsdaten bleiben privat.
TTL und ältere DNS-Antworten verstehenHilfe zur DNS- und Website-VerbindungFür eine neue .at-Adresse zahlst du bei atdomain.at derzeit 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr; die Verlängerung kostet 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. DNS-Verwaltung mit den Standard-Nameservern und eigene Nameserver werden unterstützt. Hosting und E-Mail-Postfächer planst du gesondert. Ob dein Website-Dienst IPv6 bereitstellt, klärst du bei dessen Einrichtung; der Domainkauf erzeugt keinen fertigen Webserver. Für eine bestehende Domain brauchst du wegen AAAA keine zweite Registrierung. Bewahre nach erfolgreicher Prüfung die bestätigten Ziele und Zuständigkeiten auf. Bei einem späteren Website-Wechsel kontrollierst du IPv4 und IPv6 erneut, damit kein alter Verbindungsweg unbemerkt zurückbleibt.
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