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Domain nach Umbenennung

.at-Domain nach Umbenennung: Website und E-Mail mitnehmen

Dein Unternehmen bekommt einen neuen Namen? Plane die neue .at-Domain, alte Links, E-Mail-Adressen und laufende Kosten mit einer klaren Übergabe-Checkliste.

Das Wichtigste vorab

Entscheide zuerst, ob du wirklich eine neue Webadresse brauchst. Wenn ja, prüfe und registriere den neuen Namen und bereite Website sowie E-Mail vor der Ankündigung vor. Sichere die bisherige Konfiguration, ordne alte Links passenden Zielen zu und halte die alte Domain weiter unter Kontrolle, solange sie noch gebraucht wird.

Blaue Projektmappe hinter zwei getrennten Globuskacheln, verbunden durch einen geschwungenen Weg
Plane die bisherige und die neue Adresse als getrennte Aufgaben. Die Umbenennung des Unternehmens erledigt weder die Registrierung noch die Verbindung deiner Dienste.

1. Entscheide über die neue Adresse vor dem Drucktermin

Ein neuer Geschäftsname bedeutet nicht, dass du die bisherige Domain sofort aufgeben musst. Vergleiche, welche Adresse Kunden kennen und wie gut der neue Name langfristig zu deinem Angebot passt. Soll die Webadresse wechseln, behandle den neuen Domainnamen als eigene Registrierung. Eine Änderung der Kontaktdaten ersetzt diesen Schritt nicht. Prüfe Schreibweise, Endung und mögliche Namensrechte, bevor du Drucksorten, Fahrzeugbeschriftung oder neue Signaturen beauftragst. Ein freies Suchergebnis ist noch keine abgeschlossene Registrierung. Plane die öffentliche Ankündigung erst, wenn die neue Adresse bestätigt ist und die vorgesehenen Verbindungen geprüft sind.

Eine Domain für dein Unternehmen planenDie neue .at-Wunschadresse suchen

2. Finde heraus, wo die alte Adresse noch verwendet wird

Erstelle eine Übergabeliste mit Fundstelle, zuständiger Person, gewünschtem Ziel und Prüfergebnis. Denke über die Startseite hinaus: Ein gespeicherter Link kann zu einer Angebotsseite führen, ein QR-Code zu einer Anmeldung und eine alte Mailadresse zu einer Kontowiederherstellung. Trenne öffentlich sichtbare Angaben von internen Zugängen. So kannst du die Reihenfolge der Änderungen planen, statt kurz vor dem Start überall gleichzeitig zu suchen. Notiere auch Stellen, die du nicht selbst bearbeiten kannst, etwa Partnerprofile. Frage die zuständige Person nach der Aktualisierung und kontrolliere später das sichtbare Ergebnis.

2. Finde heraus, wo die alte Adresse noch verwendet wird
BereichWas du vorab erfasst
Website und veröffentlichte LinksWichtige Unterseiten, QR-Ziele und passende neue Zielseiten.
E-Mail und FormulareBisherige Empfänger, Absender und automatische Nachrichten.
KundenkontaktSignaturen, Profile, Drucksorten und Ansprechpartner für Änderungen.
KontozugängeLogin- und Wiederherstellungsadressen, ohne Passwörter in die Liste zu schreiben.
Inhaber, Rechnung und technischen Zugang zuordnen

3. Bereite den neuen Namen vor, während der alte noch funktioniert

Registriere den passenden verfügbaren Namen mit den richtigen Inhaberdaten und prüfe die Bestätigung im Konto. Verbinde danach die neue Adresse nach der Anleitung deines Website-Dienstes. Sichere vorher die bisherigen DNS-Werte und notiere, wo die aktive Zone verwaltet wird. Für die neue Domain können andere Projektwerte oder eine zusätzliche Bestätigung erforderlich sein. Kopiere nicht nur einige ähnlich aussehende Einträge. Eine geschäftliche Umbenennung, eine Änderung von Kontodaten und eine Änderung eingetragener Inhaberdaten sind getrennte Vorgänge. Kläre eine notwendige Anpassung bestehender Inhaberdaten mit unserem Support; eine Profiländerung erledigt sie nicht automatisch.

Den bisherigen DNS-Bestand sichernKonto- und Kontaktdaten getrennt kontrollieren

4. Ordne wichtige alte Links den richtigen neuen Seiten zu

Lass beim Webdienst festlegen, welche bisherigen Seiten künftig wohin führen. Für einen dauerhaften Wechsel kommen dauerhafte HTTP-Weiterleitungen infrage; die technische Einrichtung richtet sich nach deiner Website. Ein DNS-Eintrag allein erzeugt diese Weiterleitung nicht. Prüfe eine alte Angebots- oder Kontaktseite bis zum passenden neuen Ziel, statt jeden Link pauschal auf die Startseite zu schicken. Berücksichtige benötigte Pfade und Parameter. Auch die alte HTTPS-Adresse braucht eine gültige sichere Verbindung, bevor der Browser der Weiterleitung folgen kann. Kontrolliere außerdem Hauptdomain und www. Die neue Domainbestellung richtet diese Funktionen nicht automatisch ein.

Mehrere Adressen und Weiterleitungen sinnvoll planenHauptadresse und www gemeinsam prüfen

5. Halte alte E-Mail-Adressen erreichbar, wenn sie noch gebraucht werden

Eine Weiterleitung der Website leitet keine E-Mails um. Plane beim Maildienst, welche alten Adressen weiter empfangen, welche neuen Postfächer oder Aliasse entstehen und wie Absender sowie Antwortadressen aussehen sollen. Eine gleichlautende Adresse vor dem @ ist unter der neuen Domain nicht automatisch dasselbe eingerichtete Ziel. Prüfe Empfang und Versand für die tatsächlich genutzten Adressen getrennt. Vergiss Kontaktformulare, Terminbestätigungen und andere automatische Nachrichten nicht. Sichere gespeicherte Nachrichten nach dem Verfahren deines Maildienstes. atdomain.at verkauft derzeit keine Postfächer und kein Hosting; deren Betrieb und mögliche Zusatzkosten planst du gesondert.

Domain und E-Mail-Dienst getrennt einrichtenWebsite und Mailverbindung einzeln kontrollieren
Zwei blaue Browsermodelle auf einem geschwungenen Weg, darunter separate Briefumschläge auf einem zweiten Weg
Eine Website-Weiterleitung und der weitere Empfang alter E-Mail-Adressen brauchen jeweils eine eigene Einrichtung und Prüfung.

6. Kommuniziere die neue Adresse einheitlich und überprüfbar

Lege fest, ab wann die neue Hauptadresse in Signaturen, Profilen und Kundenunterlagen verwendet wird. Eine kurze Erklärung auf der bekannten Website kann Kunden helfen, den neuen Namen zuzuordnen. Aktualisiere eigene Links direkt, statt dauerhaft nur auf Weiterleitungen zu vertrauen. Bitte die Personen mit Zugriff auf externe Profile um die vorgesehenen Änderungen und hake sie in deiner Liste ab. Prüfe neue Angaben auch am Smartphone: Sind Adresse und Kontaktlink lesbar, führen sie zum richtigen Ziel? Wenn sich außer dem Namen weitere Unternehmensangaben ändern, lass die zuständigen Personen diese separat prüfen. Die Domainumstellung ersetzt diese inhaltliche Kontrolle nicht.

7. Rechne die Übergangsphase mit zwei Domains bewusst durch

Eine reguläre neue .at-Domain kostet derzeit 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr; die Verlängerung beträgt 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. Wenn du bei unveränderten Preisen eine neue .at-Adresse registrierst und die bestehende einmal um ein Jahr verlängerst, ergeben diese beiden Vorgänge 28,98 € Gesamtpreis. Das ist eine bedingte Rechnung für die Domainkosten, kein Komplettpaket für den Umzug. Website-, Weiterleitungs- und Maildienste können zusätzliche Kosten haben. Prüfe für jeden Namen die eigene Frist. Bei atdomain.at sind automatische Verlängerung und automatische Kartenbelastung derzeit nicht aktiv; plane die Verlängerung rechtzeitig mit dem Support.

Aktuelle Gesamtpreise vergleichenVerlängerungsfrist und Bestätigung prüfen
Kalenderkarte und blaue Checkliste neben zwei Globuskacheln und einer Lupe
Lege einen Prüftermin für die alte Domain fest. Entscheide anhand ihrer tatsächlichen Nutzung und der nächsten Frist, welche Verbindungen weiterlaufen sollen.

8. Überprüfe die alte Domain vor einer späteren Aufgabe erneut

Setze einen Prüftermin, statt die alte Adresse direkt nach dem Start aus dem Blick zu verlieren. Gehen dort noch Anfragen ein, stehen Links auf gedruckten Unterlagen oder hängen wichtige Kontowiederherstellungen daran? Aktualisiere diese Verbindungen zuerst. Für die Aufbewahrungsdauer gibt es hier keine pauschale Monatszahl; entscheidend sind deine tatsächliche Nutzung und die geklärten Fristen. Wenn du eine .at-Domain nicht weiterführen möchtest, frage die Kündigung ausdrücklich an und lass dir den Ablauf bestätigen. Bloße Nichtzahlung beendet das Vertragsverhältnis nicht automatisch. Bewahre die geprüfte Übergabeliste auf. Mit unseren Standard-Nameservern verwaltest du DNS im Konto; eigene Nameserver werden ebenfalls unterstützt.

  • Neue Adresse, Website und E-Mail vor der Ankündigung prüfen.
  • Alte Links, Mailnutzung und Kontozugänge getrennt nachverfolgen.
  • Für beide Domains Verantwortung, Frist und nächsten Prüftermin festhalten.
Eine gewünschte Kündigung gezielt klären.at-Domains und enthaltene Verwaltung ansehenHilfe zur Registrierung und Verbindung finden

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