Mehrere Domains für eine Website: Varianten sinnvoll planen
Brauchst du mehrere Domains für dein Projekt in Österreich? Vergleiche Nutzen, .at-Gesamtpreise, Weiterleitungen und E-Mail, bevor du weitere Namen registrierst.
Weiterlesen ↗Dein Unternehmen bekommt einen neuen Namen? Plane die neue .at-Domain, alte Links, E-Mail-Adressen und laufende Kosten mit einer klaren Übergabe-Checkliste.
Entscheide zuerst, ob du wirklich eine neue Webadresse brauchst. Wenn ja, prüfe und registriere den neuen Namen und bereite Website sowie E-Mail vor der Ankündigung vor. Sichere die bisherige Konfiguration, ordne alte Links passenden Zielen zu und halte die alte Domain weiter unter Kontrolle, solange sie noch gebraucht wird.

Ein neuer Geschäftsname bedeutet nicht, dass du die bisherige Domain sofort aufgeben musst. Vergleiche, welche Adresse Kunden kennen und wie gut der neue Name langfristig zu deinem Angebot passt. Soll die Webadresse wechseln, behandle den neuen Domainnamen als eigene Registrierung. Eine Änderung der Kontaktdaten ersetzt diesen Schritt nicht. Prüfe Schreibweise, Endung und mögliche Namensrechte, bevor du Drucksorten, Fahrzeugbeschriftung oder neue Signaturen beauftragst. Ein freies Suchergebnis ist noch keine abgeschlossene Registrierung. Plane die öffentliche Ankündigung erst, wenn die neue Adresse bestätigt ist und die vorgesehenen Verbindungen geprüft sind.
Eine Domain für dein Unternehmen planenDie neue .at-Wunschadresse suchenErstelle eine Übergabeliste mit Fundstelle, zuständiger Person, gewünschtem Ziel und Prüfergebnis. Denke über die Startseite hinaus: Ein gespeicherter Link kann zu einer Angebotsseite führen, ein QR-Code zu einer Anmeldung und eine alte Mailadresse zu einer Kontowiederherstellung. Trenne öffentlich sichtbare Angaben von internen Zugängen. So kannst du die Reihenfolge der Änderungen planen, statt kurz vor dem Start überall gleichzeitig zu suchen. Notiere auch Stellen, die du nicht selbst bearbeiten kannst, etwa Partnerprofile. Frage die zuständige Person nach der Aktualisierung und kontrolliere später das sichtbare Ergebnis.
| Bereich | Was du vorab erfasst |
|---|---|
| Website und veröffentlichte Links | Wichtige Unterseiten, QR-Ziele und passende neue Zielseiten. |
| E-Mail und Formulare | Bisherige Empfänger, Absender und automatische Nachrichten. |
| Kundenkontakt | Signaturen, Profile, Drucksorten und Ansprechpartner für Änderungen. |
| Kontozugänge | Login- und Wiederherstellungsadressen, ohne Passwörter in die Liste zu schreiben. |
Registriere den passenden verfügbaren Namen mit den richtigen Inhaberdaten und prüfe die Bestätigung im Konto. Verbinde danach die neue Adresse nach der Anleitung deines Website-Dienstes. Sichere vorher die bisherigen DNS-Werte und notiere, wo die aktive Zone verwaltet wird. Für die neue Domain können andere Projektwerte oder eine zusätzliche Bestätigung erforderlich sein. Kopiere nicht nur einige ähnlich aussehende Einträge. Eine geschäftliche Umbenennung, eine Änderung von Kontodaten und eine Änderung eingetragener Inhaberdaten sind getrennte Vorgänge. Kläre eine notwendige Anpassung bestehender Inhaberdaten mit unserem Support; eine Profiländerung erledigt sie nicht automatisch.
Den bisherigen DNS-Bestand sichernKonto- und Kontaktdaten getrennt kontrollierenLass beim Webdienst festlegen, welche bisherigen Seiten künftig wohin führen. Für einen dauerhaften Wechsel kommen dauerhafte HTTP-Weiterleitungen infrage; die technische Einrichtung richtet sich nach deiner Website. Ein DNS-Eintrag allein erzeugt diese Weiterleitung nicht. Prüfe eine alte Angebots- oder Kontaktseite bis zum passenden neuen Ziel, statt jeden Link pauschal auf die Startseite zu schicken. Berücksichtige benötigte Pfade und Parameter. Auch die alte HTTPS-Adresse braucht eine gültige sichere Verbindung, bevor der Browser der Weiterleitung folgen kann. Kontrolliere außerdem Hauptdomain und www. Die neue Domainbestellung richtet diese Funktionen nicht automatisch ein.
Mehrere Adressen und Weiterleitungen sinnvoll planenHauptadresse und www gemeinsam prüfenEine Weiterleitung der Website leitet keine E-Mails um. Plane beim Maildienst, welche alten Adressen weiter empfangen, welche neuen Postfächer oder Aliasse entstehen und wie Absender sowie Antwortadressen aussehen sollen. Eine gleichlautende Adresse vor dem @ ist unter der neuen Domain nicht automatisch dasselbe eingerichtete Ziel. Prüfe Empfang und Versand für die tatsächlich genutzten Adressen getrennt. Vergiss Kontaktformulare, Terminbestätigungen und andere automatische Nachrichten nicht. Sichere gespeicherte Nachrichten nach dem Verfahren deines Maildienstes. atdomain.at verkauft derzeit keine Postfächer und kein Hosting; deren Betrieb und mögliche Zusatzkosten planst du gesondert.
Domain und E-Mail-Dienst getrennt einrichtenWebsite und Mailverbindung einzeln kontrollieren
Lege fest, ab wann die neue Hauptadresse in Signaturen, Profilen und Kundenunterlagen verwendet wird. Eine kurze Erklärung auf der bekannten Website kann Kunden helfen, den neuen Namen zuzuordnen. Aktualisiere eigene Links direkt, statt dauerhaft nur auf Weiterleitungen zu vertrauen. Bitte die Personen mit Zugriff auf externe Profile um die vorgesehenen Änderungen und hake sie in deiner Liste ab. Prüfe neue Angaben auch am Smartphone: Sind Adresse und Kontaktlink lesbar, führen sie zum richtigen Ziel? Wenn sich außer dem Namen weitere Unternehmensangaben ändern, lass die zuständigen Personen diese separat prüfen. Die Domainumstellung ersetzt diese inhaltliche Kontrolle nicht.
Eine reguläre neue .at-Domain kostet derzeit 12,99 € Gesamtpreis im ersten Jahr; die Verlängerung beträgt 15,99 € Gesamtpreis pro weiterem Jahr. Wenn du bei unveränderten Preisen eine neue .at-Adresse registrierst und die bestehende einmal um ein Jahr verlängerst, ergeben diese beiden Vorgänge 28,98 € Gesamtpreis. Das ist eine bedingte Rechnung für die Domainkosten, kein Komplettpaket für den Umzug. Website-, Weiterleitungs- und Maildienste können zusätzliche Kosten haben. Prüfe für jeden Namen die eigene Frist. Bei atdomain.at sind automatische Verlängerung und automatische Kartenbelastung derzeit nicht aktiv; plane die Verlängerung rechtzeitig mit dem Support.
Aktuelle Gesamtpreise vergleichenVerlängerungsfrist und Bestätigung prüfen
Setze einen Prüftermin, statt die alte Adresse direkt nach dem Start aus dem Blick zu verlieren. Gehen dort noch Anfragen ein, stehen Links auf gedruckten Unterlagen oder hängen wichtige Kontowiederherstellungen daran? Aktualisiere diese Verbindungen zuerst. Für die Aufbewahrungsdauer gibt es hier keine pauschale Monatszahl; entscheidend sind deine tatsächliche Nutzung und die geklärten Fristen. Wenn du eine .at-Domain nicht weiterführen möchtest, frage die Kündigung ausdrücklich an und lass dir den Ablauf bestätigen. Bloße Nichtzahlung beendet das Vertragsverhältnis nicht automatisch. Bewahre die geprüfte Übergabeliste auf. Mit unseren Standard-Nameservern verwaltest du DNS im Konto; eigene Nameserver werden ebenfalls unterstützt.

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